In den letzten Jahren setzt das Team der AO „Konzern Rosenergoatom“ auf einen proaktiven Sicherheitsansatz, da administrative Ressourcen allein das Problem der Verletzungen nicht lösen können. Unser Ziel ist es, Unfälle auf Null zu reduzieren, was nur durch eine bewusste Einstellung der Mitarbeiter zu HSE-Fragen möglich ist. Ein Fest wie das Festival „Sichere Stadt“ vereint alle Generationen und schafft ein gemeinsames, familiäres Modell für sicheres Verhalten, worin sein besonderer Wert liegt.
Am Tag Russlands fand in Saretschny zum ersten Mal das Familienfestival „Sichere Stadt“ statt, das von der AO „Konzern Rosenergoatom“ gemeinsam mit dem Kernkraftwerk Belojarsk und der Stadtverwaltung organisiert wurde.
Ich lade Sie ein, gemeinsam mit den Teilnehmern durch die Straßen dieser Stadt zu spazieren.
Wir beginnen unseren Spaziergang auf dem Platz der Gesundheit: Hier lernen alle Interessierten Erste-Hilfe-Maßnahmen. Die Kleinsten lernen Verbände anzulegen, während die Älteren an einem Simulator die Rettung Ertrinkender üben, Hilfe bei Verschlucken leisten und eine Herzdruckmassage durchführen.
|
|
Direkt voraus liegt die Bäckergasse: Auf dem Fußgängerboulevard wurde eine Küche eingerichtet, in der Chefkoch Stepan Smirnow, Finalist von „Battle of the Chefs“, zeigt, wie man Gemüse richtig und sicher schneidet, Pfannkuchen brät, verlorene Eier zubereitet und ein sommerliches Erdbeer-Gazpacho macht. Während des Kochens verinnerlichen die Teilnehmer Informationen über sicheres Verhalten in der Küche, die richtige Lagerung von Lebensmitteln und Lebensmittelallergene.
Wir biegen in die Fußgängerstraße ein: Hier machen zertifizierte Instruktoren Scooter- und Fahrradfahrer mit den Verkehrsregeln vertraut und lehren sie, auf den „toten Winkel“ beim Fahren verschiedener Fahrzeuge zu achten. Zudem kann jeder mit einer „Rauschbrille“ erleben, wie sich die Wahrnehmung verzerrt und das Unfallrisiko steigt.
Danach gelangen wir in die Feuergasse, wo Feuerwehrleute die Geheimnisse ihrer Arbeit lüften – zum Beispiel wird gezeigt, wie man in weniger als einer Minute die Schutzkleidung anlegt. Hier kann man auch einen Blick in ein Feuerwehrauto werfen, den Umgang mit einem Feuerlöscher lernen und das richtige Aufsetzen einer Gasmaske üben.
Wir verweilen an der Station „LisaAlert“: Hier erklären Profis der Such- und Rettungseinheit Kindern und ihren Eltern, wie man sich verhält, wenn man an einem öffentlichen Ort verloren geht, wie man Kleinkinder auf der Straße schützt und wie man sich im Wald nicht verirrt.
Wir gehen hinauf zum Boulevard des Sauberen Planeten, wo Einwohner und Gäste der Stadt mit den Regeln zum Sammeln, Sortieren und Recyceln von Wertstoffen vertraut gemacht werden. Eltern gestalten gemeinsam mit ihren Kindern eigene Schlüsselanhänger aus Recyclingmaterialien.
Wir wechseln in die Sportstraße: Es ist Zeit, Sicherheitsfertigkeiten beim Sport zu üben und sich aufzuwärmen.
Abbiegen in die PSA-Straße: Dies ist der Ort, um die korrekte Verwendung von persönlicher Schutzausrüstung (PSA) zu erlernen.
Wir betreten die Straße der Wunder, um uns wissenschaftliche Experimente anzusehen, die eher wie spektakuläre Zaubertricks wirken, und den Organisatoren sowie den Freiwilligen der Jugendorganisation des Kernkraftwerks Belojarsk und der Einheit „Phoenix“ des Uraler Technologischen Kollegs (Zweigstelle der MEPhI) zu danken. Gemeinsam mit Experten führen sie Wettbewerbe und Workshops in den Straßen und auf den Plätzen der „Sicheren Stadt“ durch.
Alle unsere Maßnahmen für HSE zielen darauf ab, das gewohnte Denken und Verhaltensaspekte zu ändern und ein neues Verhaltensmodell zu formen. Bloßes Erzählen funktioniert nicht; es ist wichtig, es selbst zu erleben und persönliche Erfahrungen zu sammeln. Das Konzept der „Sicheren Stadt“ ermöglicht den Erwerb notwendiger Fähigkeiten: Von Station zu Station sammeln die kleinen Gäste des Festivals wertvolle Erfahrungen, die ihnen in Erinnerung bleiben – der Körper verinnerlicht die notwendigen Handlungsabläufe. Auch die Eltern, die mit ihren Kindern hierherkommen, entwickeln eine andere Einstellung zur Sicherheit und berücksichtigen dies später auch bei ihrer Arbeit.
|
|