Risikomanagement auf dem Betriebsgelände

19 November 2023 🇷🇺 Original: русский 1 Min. Lesezeit

Als HSE-Experten sind wir mit dem Bereich des betrieblichen Risikomanagements bestens vertraut.

In verschiedenen Phasen der Einarbeitung von Mitarbeitern thematisieren wir dies – wir informieren in Einführungsunterweisungen über allgemeine Risiken an den Standorten, machen mit Gefahren und Risiken am Arbeitsplatz vertraut, schulen in der Gefahrenerkennung und Risikominimierung, entwickeln gemeinsam wirksame Kontrollmaßnahmen und erklären, warum dies vor allem für die Mitarbeiter selbst wichtig ist und wie es ihre persönliche Sicherheit beeinflusst.

In den meisten Fällen werden jedoch nur Prozesse berücksichtigt, die der Ausführende – ob eigener Mitarbeiter oder Nachunternehmer – direkt manuell in der Produktion durchführt.

Aber achten wir immer auf die „allgemeinen Prozesse“, wie wir sie nennen wollen? Auf die Gefahren und Risiken, die mit ihnen einhergehen? Ein Beispiel ist der Bewegungsablauf auf dem internen Gelände eines Produktionsstandortes – die Fortbewegung von Mitarbeitern, Auftragnehmern und Besuchern.

Bedenken wir, dass auch dort Gefahren lauern, deren potenzielle Schwere sehr hoch ist und bei denen ein Vorfall fatale Folgen haben kann.

Risikoquellen sind LKWs, PKWs, Gabelstapler, Schneeräumgeräte, rutschige Oberflächen usw.

Zu den wirksamen Maßnahmen zur Steuerung solcher Risiken gehören: Zugangskontrollen für den LKW- und PKW-Verkehr, Unterweisungen der Fahrer an der Einfahrt durch das Sicherheitspersonal, Aushändigung von Merkblättern mit Fahrplänen und Parktrajektorien in verschiedenen Zonen, Aufstellung von Vorfahrtsschildern und Geschwindigkeitsbegrenzungen auf dem Gelände, Installation von Schutzplanken in Fußgängerbereichen, Bodenmarkierungen für Fußgänger, Ampelanlagen an Entladezonen sowie akustische Warnsignale bei Rückwärtsfahrten von LKWs, ein Schneeräumplan, Audits kritischer Punkte bezüglich der Reinigungsqualität (z. B. Parkzonen), LOTO für Fahrzeuge – Einsatz von Unterlegkeilen, Abstellen des Motors und Übergabe der Fahrzeugschlüssel an die verantwortliche Person während des Be- und Entladens. Diese Liste lässt sich beliebig ergänzen. Wichtig ist, dass sie nicht erst nach einem Unfall erweitert wird, sondern auf Basis einer qualitativen Arbeit zur rechtzeitigen Erkennung und Beseitigung von Risiken wächst.

Beispiele:

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