Es klingt hart, aber genau so funktioniert es in der Praxis. Die meisten Verstöße gegen die Arbeitsschutzvorschriften geschehen nicht aus böser Absicht, sondern aus banaler Vergesslichkeit. Ein Mitarbeiter hat es eilig, ist abgelenkt, erinnert sich nicht an einen Punkt der Anweisung – und schon passiert ein Fehler.
Genau deshalb ist ein einfaches HSE-Merkblatt (Spickzettel) oft effektiver als lange Vorträge und dicke Handbücher. Ein einziges Blatt, das man immer griffbereit hat, hilft dabei:
Dies ist weder eine Krücke noch eine Formalität. Ein Merkblatt ist ein Arbeitswerkzeug, das die „Theorie um des Hakens willen“ in eine echte Hilfe für Mitarbeiter und Abteilungsleiter verwandelt.
Wir alle wissen, dass es viele Informationen und Dokumentationen zum Arbeitsschutz gibt. Wie sollen die Mitarbeiter das alles im Kopf behalten? Sie sagen immer: „Man kann sich nicht alles merken“ … kennen Sie das?
Mir hat dieses Tool bei der Arbeit geholfen. Natürlich muss es zuerst entwickelt werden, wobei alle Wünsche und Kommentare berücksichtigt werden sollten. Die Einführung erwies sich jedoch als einfacher: Bei Besprechungen und Sicherheitskurzgesprächen 10 Minuten lang wiederholt, und schon konnte man mit dem Wissen im Kopf an die Arbeit gehen.
In das Merkblatt können beliebige HSE-Informationen aufgenommen werden, zum Beispiel kurze Auszüge aus der HSE-Richtlinie, Anweisungen, Risiken am Arbeitsplatz, Sicherheitswarnungen, wie HSE-Anweisungen erstellt werden und wer sie erstellt. Ein Merkblatt sollte nicht mehr als 15 Themen zur Diskussion enthalten.
Und seien wir mal ehrlich: Was ist einfacher – ein Blatt mit Regeln auszudrucken oder sich mit den Folgen eines Unfalls auseinanderzusetzen?
Und was denken Sie, brauchen die Mitarbeiter ein solches Merkblatt? Schreiben Sie es in die Kommentare: