Ich war schon immer der Meinung, dass echte Sicherheit nicht in Büros, sondern im „Feld“ entsteht. Nur 5 Minuten lebendiger Kommunikation und Dialogs vermitteln den Mitarbeitern ein Verständnis für Sicherheit.
Die 5-Minuten-Gespräche sind ein Dialog auf Augenhöhe. Nicht der Chef hält Standpauken, sondern die Kollegen analysieren gemeinsam die Risiken. Das Format ist einfach: kurz, sachlich, mit Beispielen.
Unsere Regeln für lebendige Sicherheitsminuten:
Reale Fälle, die das Verhalten des Teams verändert haben:
Wenn der HSE-Spezialist oder die Führungskraft eigene Beispiele aus dem Leben erzählt, ist das eine ganz andere Geschichte. Der Mitarbeiter versteht, dass wir alle nur Menschen sind und niemand vor einem plötzlichen Vorfall gefeit ist, bei dem eine Risikobewertung und Aufmerksamkeit nützlich gewesen wären. Die Beziehungen werden vertrauensvoller.
Die Diskussion über Unfälle in anderen Werken oder Unternehmen. Es ist immer interessant zu sehen, wie die Mitarbeiter argumentieren, denn alle verstehen es und geben die richtigen Ratschläge; es muss nur noch in die Praxis umgesetzt werden. Aber wie großartig ist es, wenn sich die Mitarbeiter an alle Unfallbeispiele erinnern und diese bei der Arbeit anwenden. Wenn sie eine bestimmte Tätigkeit ausführen und wir zuvor von einem unsicheren Beispiel erzählt haben, erinnern sie sich daran.
Welche Probleme haben die Sicherheitsminuten gelöst?
Das wichtigste Ergebnis:
Die Sicherheitsminuten sind zu unserem täglichen Ritual geworden. Nicht weil „man es so machen muss“, sondern weil es funktioniert. Die Mitarbeiter haben von sich aus angefangen, Themen vorzuschlagen und Beobachtungen zu teilen. Wir haben eine Formalität in eine lebendige Tradition verwandelt.