Absturz aus der Höhe: Wie „Asia Drilling“ die Sicherheit auf Bohranlagen stärkt

12 November 2024 🇷🇺 Original: русский 1 Min. Lesezeit

Die Öl- und Gasindustrie war schon immer mit hohen Risiken verbunden, eines davon ist das Herabfallen von Gegenständen aus der Höhe bei Arbeiten auf Bohranlagen. Das Unternehmen „Asia Drilling“ hat mit dem Ziel, Risiken zu minimieren und das Sicherheitsniveau an seinen Standorten zu erhöhen, ein umfassendes System zur Vermeidung herabfallender Gegenstände entwickelt und eingeführt.

Diesem System liegt nicht nur die Einhaltung regulatorischer Anforderungen zugrunde, sondern auch ein proaktiver Sicherheitsansatz. Das Unternehmen ist sich bewusst, dass Sicherheit nicht nur eine Sammlung von Regeln ist, sondern eine Verhaltenskultur, die durch Schulung, Kontrolle und einen bewussten Umgang mit der eigenen Sicherheit und der Sicherheit der Kollegen geformt wird.

Dieses System umfasst mehrere Schlüsselkomponenten, die die Grundlage für sicheres Arbeiten in der Höhe bilden:

Proaktive Kontrolle

Für jeden Bohranlagentyp wurden:

  • ein Register und Sicherungsschemata für die gesamte hängende Ausrüstung entwickelt und genehmigt;
  • Zonen für ein mögliches Herabfallen von hängender Ausrüstung definiert – Gefahrenbereiche, in denen das Risiko besteht, dass Gegenstände aus der Höhe herabfallen. Zu diesen Zonen gehört beispielsweise die Arbeitsbühne (Rotary Table).

Aufgrund dynamischer Belastungen können sich die meisten in der Öl- und Gasindustrie verwendeten Schraubverbindungen mit der Zeit lockern. Dies führt zum Lösen der Verbindungen und zum Herabfallen von Gegenständen, was Unfälle verursachen kann. Um solche Situationen zu vermeiden, sind alle potenziellen Absturzzonen mit Signalfarben gekennzeichnet, und der Zugang ist nur dem Personal gestattet, das die aktuellen Arbeiten ausführt.

Der Bohrmeister und der erste Bohrgehilfe sind dafür verantwortlich, dass unbefugte Personen (die nicht an den aktuellen Arbeiten beteiligt sind) die Arbeitsbühne nicht betreten. Es ist den Mitarbeitern untersagt, sich direkt unter angehobener Ausrüstung aufzuhalten, insbesondere während der Bewegung des Flaschenzugs, des Top-Drives oder bei Verwendung der Hilfswinde sowie in Bereichen, in denen Gegenstände herabfallen könnten.

Auf den Bohranlagen wurde ein Verfahren für regelmäßige Inspektionen unter Verwendung spezieller Checklisten und Bestätigungsfotos eingeführt. Dies ermöglicht es, potenzielle Gefahren frühzeitig zu erkennen und Maßnahmen zu deren Beseitigung zu ergreifen.

Personalschulung

Das Unternehmen legt besonderen Wert auf die Schulung des Personals in sicheren Arbeitsmethoden in der Höhe. Die Mitarbeiter absolvieren regelmäßig theoretische und praktische Spezialkurse, in denen sie die Regeln zur Befestigung von Ausrüstung erlernen. Beispielsweise nehmen jährlich mehr als 400 Mitarbeiter des Unternehmens an Schulungen nach dem eigenentwickelten „DROPS“-Programm teil.

Einsatz von Spezialwerkzeugen

Die Mitarbeiter werden mit Spezialwerkzeugen für Arbeiten in der Höhe ausgestattet, die über integrierte Befestigungs- und Sicherungssysteme verfügen. Alle Werkzeuge werden an speziell dafür vorgesehenen Orten aufbewahrt und gegen Unterschrift an die Mitarbeiter ausgegeben, was eine Nachverfolgung ihrer Verwendung ermöglicht und für Ordnung sorgt.

Steigerung des Bewusstseins

„Asia Drilling“ führt regelmäßig Informationskampagnen durch, um das Bewusstsein der Mitarbeiter für die möglichen Risiken herabfallender Gegenstände zu schärfen. Jeder Mitarbeiter ist zur Vermeidung herabfallender Gegenstände berechtigt:

  • Kontrolle und Intervention – sich der Gefahrenfaktoren und der damit verbundenen Risiken bewusst zu sein und die Arbeiten einzustellen, wenn die Bedingungen oder Handlungen unsicher sind;
  • Berichterstattung – Erfassung aller potenziellen und tatsächlichen Vorfälle gemäß den regulatorischen Dokumenten des Unternehmens;
  • Beseitigung potenziell gefährlicher Faktoren im Zusammenhang mit herabfallenden Gegenständen, sofern dies sicher ist, sowie Entfernung aller losen Gegenstände und Werkzeuge vom Arbeitsplatz, insbesondere bei Arbeiten in der Höhe;
  • regelmäßige und periodische Überprüfung der Arbeitsplätze, Lasten und Hebezeuge.

Die Ergebnisse der Einführung dieses Systems sind überzeugend: Die Anzahl der festgestellten Verstöße oder Abweichungen im Zusammenhang mit der Sicherung von Ausrüstung und Werkzeugen in der Höhe ist um mehr als 85 % gesunken.

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