Die Geschichte von Pryanik und ein wichtiges Gespräch mit einem Hundetrainer

17 Oktober 2025 🇷🇺 Original: русский 1 Min. Lesezeit

Lernen Sie Pryanik kennen. Er ist 10 Monate alt. Er hat den Körper eines Bodybuilders, den er mit Stolz trägt, und den Charakter eines Engels, der ihm einfach so in die Wiege gelegt wurde. Er ist ein American Bully.

Wenn wir die Straße entlanggehen, drehen sich alle um. Manche mit Begeisterung, andere mit Vorsicht. Und ich kann sie sehr gut verstehen. Pryaniks Kraft ist trügerisch. Er weiß nicht, was Aggression ist. Er wurde gezüchtet, um gesellig und sanft zu sein. Sein größtes Ziel im Leben ist es, sich an jeden Menschen zu kuscheln, der ihm Aufmerksamkeit schenkt, sei ich es oder ein fremder Passant. Er drängt buchstäblich mit seinem ganzen steinernen Körper zu den Menschen.

Doch eines Tages kam beim Spaziergang ein Hundetrainer auf uns zu und lobte mich dafür, wie ich mit meinem Hund umgehe. Und dann sagte er etwas sehr Wichtiges: „Ihr Hund ist Gold wert. Aber nicht alle Bullys, und schon gar nicht alle Hunde anderer Rassen, sind so. Es liegt in Ihrer Verantwortung, den Menschen mit gutem Beispiel voranzugehen und zu zeigen, wie man sich gegenüber fremden Hunden verhalten sollte.“

Dieses Gespräch hat mich zum Nachdenken gebracht. Ich liebe es, wenn die Leute Pryanik bewundern, aber ich muss die Stimme der Vernunft sein – nicht nur für mich selbst, sondern auch für andere.

Hier sind also die Regeln, die unser aller Nerven und Gesundheit schonen.

Wenn Sie auf der Straße einem fremden Hund begegnen (selbst wenn er lächelt wie Pryanik):

  1. FRAGEN SIE UM ERLAUBNIS! Fragen Sie immer, wirklich immer zuerst den Besitzer: „Darf ich ihn streicheln?“. Der Besitzer kennt den Charakter seines Hundes am besten.
  2. SPRECHEN SIE NICHT LAUT UND MACHEN SIE KEINE HASTIGEN BEWEGUNGEN. Nähern Sie sich ruhig. Der Hund könnte sich vor einer plötzlichen Handbewegung oder einem Schrei erschrecken.
  3. LASSEN SIE DEN HUND AN SICH SCHNÜFFELN. Strecken Sie die Hand zur Begrüßung aus, aber nicht direkt zur Schnauze, sondern eher nach unten und seitlich. Lassen Sie den Hund die Initiative ergreifen.
  4. SCHAUEN SIE DEM HUND NICHT DIREKT IN DIE AUGEN. In der Tierwelt ist ein starrer Blick eine Herausforderung. Schauen Sie etwas zur Seite oder auf den Nasenrücken.
  5. FASSEN SIE KEINEN HUND AN, DER FRISST, SCHLÄFT ODER SICH UM WELPEN KÜMMERT. Das ist heilig. In solchen Momenten ist jedes Tier besonders verletzlich und könnte instinktiv reagieren.
  6. RENNEN SIE NICHT WEG. Ein ängstliches oder aufgeregtes Wegrennen kann den Jagdinstinkt wecken. Gehen Sie langsam und seitwärts weg, ohne dem Hund den Rücken zuzuwenden.
  7. WENN KEIN BESITZER IN DER NÄHE IST – NICHT NÄHERN. Kein Kommentar.

Pryanik beweist mit seinem Beispiel, dass der Schein trügen kann. Aber unsere gemeinsame Aufgabe ist es, dafür zu sorgen, dass jede Begegnung zwischen Mensch und Hund auf der Straße sicher und vorhersehbar ist.

Lieben Sie Hunde, aber respektieren Sie ihren persönlichen Freiraum. Dann werden Ihnen solche Gutmütigen wie Pryanik öfter begegnen!

Und nun eine Frage! Sie sehen auf der Straße einen fremden Hund (auch wenn er sehr süß ist). Was ist Ihre erste Reaktion? Schreiben Sie es in die Kommentare.

  1. Ich gehe hin und streichle ihn sofort, ich liebe schließlich Tiere!
  2. Ich bleibe auf Abstand stehen und frage den Besitzer: „Darf ich?“
  3. Ich bleibe in der Nähe stehen, damit sich der Hund an mich gewöhnt.

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