In Raffinerien wird großer Wert auf Maßnahmen zur Einhaltung von Anforderungen an die Arbeitssicherheit, den Gesundheitsschutz und den Umweltschutz (HSE) gelegt
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Der Virtual-Reality-Trainingskomplex ist für das virtuelle Praktikum von Mitarbeitern unter realitätsnahen Bedingungen konzipiert. Er umfasst Simulationen für Arbeiten in der Höhe (Modul „Arbeiten in der Höhe“), Betrieb und Wartung von technischen Anlagen (Anlagenmodul) sowie die Vorbereitung auf gefährliche Arbeiten (Modul „Technologieplattform“), einschließlich:
Die Umgebung ist entsprechend der realen Anordnung der Objekte gestaltet (Außenbereich, Werkstatt, Pumpstation usw.).
Der Radius der detaillierten Darstellung beträgt bis zu 20 Meter um das simulierte Objekt. Objekte außerhalb der 20-Meter-Zone sind vereinfacht modelliert.
Interaktive 3D-Modelle von Apparaten, Ausrüstungen, Rohrleitungen, Armaturen usw. entsprechen den Hauptabmessungen realer Objekte (Breite, Höhe, Tiefe, Durchmesser), ihrem Aussehen und ihren Konstruktionsmerkmalen.
Die Anordnung der Objekte und das Verhältnis der Abstände zwischen ihnen entsprechen der realen Situation auf dem Gelände.
Farbgestaltung und Texturen der 3D-Modelle sind nah am realen Objekt orientiert.
Für jedes Objekt wurden Szenarien für die Arbeitsabläufe des Personals implementiert.
Alle Szenarien sind für eine Einzelrolle ausgelegt. Die Hauptfigur in allen Szenarien ist der Anlagenfahrer. Der Anlagenfahrer ist bis zur Taille modelliert, ohne sichtbare Beine, von durchschnittlicher Größe und Statur. Er trägt die korporative Arbeitskleidung.
Die Interaktion mit dem diensthabenden Schichtleiter während des Szenarios erfolgt per Funkgerät durch das Senden und Empfangen von Befehlen.
Die Fortbewegung im VR-Raum erfolgt auf zwei Arten: mittels Teleportation oder über das Touchpad der Controller.
Die Liste der möglichen Aktionen am Objekt in VR wird auf der Hand des Lernenden angezeigt.
Die Szenarien sind in Etappen unterteilt, wobei der Abschluss jeder Etappe bestätigt werden muss. Jede Etappe hat einen Namen, der jederzeit abrufbar ist, auch im Prüfungsmodus. Der Lernende wechselt zwischen den Etappen durch Bestätigung der abgeschlossenen Handlungen. Für nicht ausgeführte Pflichtaktionen während einer Etappe erhält der Lernende Minuspunkte.
Die Vorbereitungsphase jedes Szenarios umfasst die Auswahl der persönlichen Schutzausrüstung (im Folgenden PSA). Jedes PSA-Teil wird zweifach präsentiert: in einwandfreiem und in defektem Zustand. Es gibt eine Liste von PSA-Mängeln. Ein Defekt tritt immer am selben PSA-Teil auf, die Art des Defekts wird jedoch zufällig ausgewählt. Neben der für das Szenario erforderlichen PSA werden auch überflüssige Gegenstände angezeigt. Je nach Szenario-Einstellungen kann der Lernende bestraft werden, wenn er eine defekte PSA und/oder einen überflüssigen Gegenstand wählt.
Das Ergebnis der Schulung ist ein automatisch erstelltes Schulungsprotokoll in der festgelegten Form.