Wenn man als HSE-Spezialist arbeitet, hat man das Gefühl, der Kopf müsse wie eine Wissensdatenbank sein: Dokumentvorlagen, Unterschriften, Journale, Anordnungen, regulatorische Dokumentation… Aber die Realität ist, dass es unmöglich ist, alles im Gedächtnis zu behalten. Ein Fehler kostet hier nicht nur Nerven, sondern auch Bußgelder.
Genau deshalb ist die Dokumentations-Checkliste mein bester Helfer. Es ist nicht nur eine Liste zum Abhaken von „erledigt/nicht erledigt“. Es ist ein Werkzeug, das:
Die Checkliste funktioniert wie ein Navigator: Man öffnet sie und sieht sofort, wo Lücken sind und wo alles passt. Zudem ist sie nicht nur für einen selbst praktisch, sondern auch für Kollegen – zum Weitergeben, zur Anpassung an Abteilungen oder zur Erstellung eines gemeinsamen Standards.
Und wissen Sie, was interessant ist? Je einfacher die Checkliste gestaltet ist, desto effektiver funktioniert sie. Das Wichtigste sind Klarheit und Praktikabilität, ohne unnötige Komplexität.
Beispiele für unsere Blöcke: Allgemeine HSE-Anforderungen, Untersuchung und Erfassung von Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten, Unterweisungen und HSE-Schulungen, Sicherheitskultur (dies umfasst Dokumente und die Überprüfung des Wissens der Mitarbeiter in Interviews, die in internen Standards zur Steigerung der Sicherheitskultur festgelegt sind), medizinische Untersuchungen, Gefährdungsbeurteilung der Arbeitsbedingungen (SOUT), PSA und Hautschutzmittel, Arbeiten in der Höhe usw. Insgesamt über 130 Punkte.
Beispiele:
| Mitarbeiter sind nach Schulung und Prüfung der HSE-Anforderungen sowie Unterweisung in sicheren Methoden und Techniken für Arbeiten in der Höhe zugelassen |
Punkt 16 der Vorschrift Nr. 782n. |
| Der Arbeitgeber verfügt über Pläne für Arbeiten in der Höhe (nachfolgend PPR in der Höhe genannt) sowie Technologiekarten |
Punkt 35 der Vorschrift Nr. 782n. |
Am Ende habe ich keinen Stapel „Papier um des Papiers willen“ in der Hand, sondern ein klares Kontrollsystem, das mir hilft, ruhig zu schlafen und keine Angst vor plötzlichen Inspektionen zu haben.
Und was denken Sie?
Ist eine Checkliste eine Notwendigkeit oder nur unnötiges Papier? Schreiben Sie Ihre Antworten in die Kommentare.