In Unternehmen der Telekommunikationsbranche gehören Arbeiten an unter Spannung stehenden elektrischen Anlagen sowie Arbeiten in der Höhe zu den gefährlichsten Tätigkeiten. Die Vorbereitung der Mitarbeiter auf solche Aufgaben ist obligatorisch, und oft wenden sich Unternehmen hierfür an externe Bildungszentren.
In diesem Artikel untersuchen wir, worauf bei der Auswahl eines Dienstleisters für eine effektive Personalschulung zu achten ist.
Der Fokus jedes Unternehmens liegt darauf, eine effektive Personalschulung zu gewährleisten – qualitativ hochwertig, schnell und ohne unnötige Kosten. Es ist bekannt, dass „billig und schnell“ selten gut ist, was HSE-Spezialisten vor Herausforderungen bei der Auswahl von Dienstleistern stellt. Vor allem in Großunternehmen, in denen spezialisierte Abteilungen für den Einkauf zuständig sind, ist der Preis oft das Hauptkriterium, was sich negativ auf die Qualität der erbrachten Dienstleistungen auswirken kann.
Die Überprüfung von Anbietern in der Auswahlphase bereitet oft Schwierigkeiten. Wie lässt sich die Qualität der Dienstleistungen, das Vorhandensein der materiellen Basis und die Qualifikation der Dozenten sicherstellen?
Empfehlungen von Kollegen aus anderen Unternehmen sowie die Überprüfung in Registern von Bildungseinrichtungen und Sicherheitsdiensten können hierbei hilfreich sein.
Um einen qualifizierten Dienstleister wie ein Schulungszentrum zu identifizieren, kann man sich neben den staatlichen Standardanforderungen an folgenden Kriterien orientieren:
Auch organisatorische Kriterien sind von Bedeutung, wie das Vorhandensein von persönlichen Konten für Arbeitgeber und Teilnehmer, die Arbeit mit Verträgen über den elektronischen Datenaustausch (EDI) sowie eine komfortable Dokumentenlogistik.
Durch die Aufnahme dieser Kriterien in das Lastenheft für die Beschaffung lässt sich die Wahrscheinlichkeit erhöhen, den qualitativ besten Dienstleister für die Personalschulung des Unternehmens auszuwählen.