Im Bereich HSE gibt es ein System zur Wissensüberprüfung:
Warum ist ein solches Wiederholungssystem notwendig? Woher kommt das?
🔺Alles Langfristige (alle 3 und 5 Jahre) ist nicht auf Wiederholung, sondern auf die Aktualisierung des Wissens und dessen Anpassung an den neuesten Stand ausgelegt.
🔻Die Intervalle von sechs Monaten und einem Jahr sind auf die Wiederholung und das dauerhafte Einprägen des einmal Gelernten ausgerichtet.
Übrigens: Wenn man versteht, wie Informationen im Gedächtnis bleiben, kann man Schulungen und Materialwiederholungen gezielter planen. Zuerst muss man festlegen, welches Material genau gelernt werden soll. Hier liegt oft das Problem bei der Formulierung des Ziels – man möchte am liebsten alles Unmögliche auf einmal in einen Kopf stopfen! Damit es aber auch wirklich hängen bleibt, muss man präzisieren, was genau der Mitarbeiter alle sechs Monate oder jedes Jahr im Gedächtnis behalten soll.
Schauen Sie sich die häufigsten Fehler an, die zu Arbeitsunfällen führen – das sind die relevantesten Informationen für eine systematische Wiederholung. Zum Beispiel die Verwendung von Arbeitskleidung, Sicherheitsschuhen und PSA: keine Schuhe getragen – Rohr auf den Fuß gefallen, keine Brille getragen – Augen verletzt, keinen Gehörschutz getragen – taub geworden.