Verhaltensbasiertes Risikomanagement (BBS). Fundamentale Umprogrammierung der Denkweise bei Routineoperationen. Psychologien wühlen interne Motivation zur Regeltreue auf, ohne peitschenschwingende Aufseher.
Implementierung von Führungsprinzipien und des Konzepts der Human Performance in den täglichen operativen Betrieb des Unternehmens. Die Praxis umfasst den Verzicht auf eine Kultur der Schuldzuweisung zugunsten einer systematischen Analyse der Grundursachen von Fehlern sowie die Schaffung psychologischer Sicherheit im Team. Der Prozess zielt darauf ab, Sicherheitsstandards in das allgemeine Unternehmensmanagementsystem zu integrieren und die Toleranz gegenüber Verstößen auszumerzen, um eine gefährliche „neue Norm“ zu verhindern.
Einführung des verhaltensbasierten Sicherheitsprogramms SafeStart im Takeda-Pharmawerk. Das Programm zielt darauf ab, Verletzungen zu reduzieren, indem sich die Mitarbeiter ihrer eigenen Zustände (Eile, Müdigkeit, Frustration, Selbstgefälligkeit) bewusst werden und kritische Fehler vermeiden.
Methodik zur umfassenden Bewertung der Sicherheitskultur, einschließlich Selbstbewertung mit fünf Instrumenten (Fragebögen, Fokusgruppen, Interviews, Beobachtung, Dokumentenanalyse) und Einbeziehung unabhängiger Branchenexperten. Die Praxis zielt darauf ab, tiefgreifende Werte des Personals aufzudecken und von starrer Kontrolle zu bewusstem sicherem Verhalten überzugehen.
Umfassende Bewertung beruflicher Risiken für Büromitarbeiter mithilfe einer 1C-basierten Software. Einführung eines interaktiven Schulungskurses zur Förderung des Bewusstseins für ergonomische Risiken und die richtige Arbeitsplatzorganisation.
Schaffung eines internen Zentrums für die Entwicklung praktischer Fähigkeiten zur Schulung des Produktionspersonals. Die Praxis umfasst den Verzicht auf externe Schulungszentren zugunsten interner Expertise, den Fokus auf ein bewusstes Sicherheitsverhalten und das Training realer HSE-Fähigkeiten (PSA, Erste Hilfe, Brandbekämpfung).
Schaffung und Entwicklung von HSE-Kulturgemeinschaften für den Übergang von formaler Regeleinhaltung zu bewusster Sicherheit. Die Praxis umfasst verschiedene Arbeitsformate: informelle Treffen, gemeinsame Initiativen, Qualitätszirkel und kreative Veranstaltungen, die darauf abzielen, das Personal einzubinden und nachhaltige Gewohnheiten für sicheres Verhalten zu bilden.
Ein umfassender Ansatz zum Management von Verletzungsrisiken in einem großen Energieunternehmen. Umfasst die Einführung von "Goldenen Sicherheitsregeln" mit strengen Sanktionen, regelmäßige verhaltensbasierte Sicherheitsaudits (VSA) durch Linienmanager, Trainings zur bewussten Sicherheit (SafeStart) zur Vermeidung kritischer Fehler durch Konzentrationsverlust sowie die Systematisierung des Umgangs mit Infrastrukturrisiken.