Rezept für eine gesunde Unternehmenskultur. Wie man die „Alteingesessenen“ nicht verdirbt

Rezept für eine gesunde Unternehmenskultur. Wie man die „Alteingesessenen“ nicht verdirbt

27 Oktober 2025 🇷🇺 Original: русский 1 Min. Lesezeit

Hallo, Kollegen und Blogleser!

Seit Januar leite ich eine Rubrik über Sicherheitskultur im Telegram-Kanal „Gazprom pererabotka profsouz“.

Heute möchte ich das wohl interessanteste Thema teilen – das Rezept für eine gesunde Unternehmenskultur. Das Material ist recht umfangreich geworden, daher veröffentliche ich es in zwei Teilen.

Also, Teil eins. Wie „legt“ man einen Neuling „ein“, ohne die „Alteingesessenen“ zu verderben?

Stellen Sie sich ein Glas mit Gewürzgurken vor. Darin befinden sich die durchgezogenen Alteingesessenen, die bereits alle Traditionen und Regeln aufgesogen haben. Und nun kommt ein frischer, knackiger, aber völlig ungesalzener Neuling hinzu.

Was passiert? Wenn die Lake gut ist, wird der Neuling erfolgreich „mariniert“. Aber wenn man das Glas schüttelt (ständiger Stress) oder eine Gurke der falschen Sorte hinzufügt (falsche Kandidatenauswahl) – könnten die anderen rebellieren!

Mit dem Team ist es die gleiche Geschichte: Neue Mitarbeiter müssen sich organisch einfügen, und die Erfahrenen dürfen sich gesunden Veränderungen nicht widersetzen.

Das Rezept für die perfekte Unternehmens-Lake: drei Hauptzutaten

Damit Ihr „Gurken-Team“ ein voller Erfolg wird, benötigen Sie:

  1. Eine kräftige Lake (starke Unternehmenskultur). Das sind nicht nur Worte an der Wand, sondern echte Werte, Traditionen und Regeln. Eine schwache Lake bedeutet, dass Neulinge dem Team nicht vorgestellt werden und die Alteingesessenen in Mythen über die "Vergangenheit" leben. Das Ergebnis ist eine toxische Atmosphäre und eine schwierige Einarbeitung. Eine starke Kultur bedeutet, dass jeder die gemeinsamen Ziele versteht, das Team sich gegenseitig unterstützt und in den Gewohnheiten Platz für gemeinsame Mittagessen und Feiern ist. Genau das ist die Lake, die Zusammenhalt schafft.
  2. Die richtige Temperatur (gesunde Atmosphäre). Wenn es zu „heiß“ ist (Mikromanagement und Stress), werden die „Gurken“ weich und verlieren ihren Biss. Wenn es zu „kalt“ ist (Gleichgültigkeit und Chaos), zieht sich der „Einlegeprozess“ auf unbestimmte Zeit hin.
  3. Zeit (durchdachtes Onboarding). Niemand wird an einem Tag zur „Gewürzgurke“. Man muss dem Neuling Zeit geben, die Regeln aufzusaugen, darf ihn aber dabei nicht allein in der „Lake“ lassen.

Im nächsten Teil werden wir analysieren, wie man dieses Rezept in der Praxis anwendet und Verluste unter den Neulingen vermeidet.

Passen Sie auf sich und aufeinander auf! Möge Ihre Arbeit stets sicher sein!

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