Soziale Bedeutung des Projekts: Steigerung der Lebensqualität und Erhaltung der Gesundheit der Mitarbeiter des Unternehmens und der Partnerunternehmen.
Gesetzte Aufgaben: Entwicklung und Förderung einer effektiven Sicherheitskultur in der Produktion. Vermeidung von Arbeitsunfällen.
Projektregionen: Moskau, Ussinsk, Republik Komi, Narjan-Mar, Autonomer Kreis der Nenzen
Systematik und Entwicklung des Projekts: Umsetzung von Programmen und Kernaufgaben zur Erreichung der gesetzten Ziele.
Kurzbeschreibung des Projekts:
Vision Zero oder die Null-Unfall-Bewegung ist ein Konzept der Internationalen Vereinigung für Soziale Sicherheit (IVSS). Es handelt sich um eine weltweite Bewegung und Kampagne.
Ihr Ziel ist es, die Statistiken zur Sterblichkeit und zu Unfällen am Arbeitsplatz zu beeinflussen und einen rein formalen Ansatz beim Arbeitsschutz auszuschließen. Sie umfasst Umwelt-, Industrie- und Brandschutz, Betriebskontrolle und Arbeitssicherheit.
Die Grundlage des Konzepts bilden die sieben „Goldenen Regeln“, die grundlegende Prinzipien für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz enthalten.
Sieben „Goldene Regeln“ des Konzepts „Null Unfälle“, Vision Zero
AO „Zarubezhneft“ war das erste Unternehmen des Energiesektors in Russland, das sich im März 2018 dem Konzept anschloss und mit dessen umfassender Implementierung in all seinen Projekten in Russland und im Ausland begann. Die Kaskadenkommunikation der sieben „Goldenen Regeln“ an Tochtergesellschaften und Partnerunternehmen startete im Juni 2018, und bereits im November desselben Jahres wurde das „Einheitliche Programm zur Implementierung des Konzepts ‚Null Unfälle‘, Vision Zero in der Unternehmensgruppe AO ‚Zarubezhneft‘ 2018 – 2021“ verabschiedet.
Entscheidend bei den Maßnahmen zur Erreichung des „Ziel Null“ war, dass für jede Regel in jedem Funktionsbereich eine Priorität als Verbesserungsmöglichkeit identifiziert und konkrete Maßnahmen festgelegt wurden.
Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten haben immer Ursachen. In der Regel sind dies Unachtsamkeit des betroffenen Mitarbeiters, Verstöße gegen Arbeitsschutzvorschriften, unzureichender Zustand von Gebäuden und Anlagen oder Verstöße gegen die Arbeitsordnung. Am häufigsten ereignen sich Unfälle durch die Einwirkung beweglicher Gegenstände, Stürze aus der Höhe oder bei Verkehrsunfällen.
Um die Mitarbeiter in die HSE-Prozesse einzubinden, indem der Zustand der Arbeitsbedingungen und des Arbeitsschutzes an den Arbeitsplätzen beobachtet wird, sowie zur Umsetzung des einheitlichen Programms für Vision Zero, wurde die Methodik zur Sicherheitsbeobachtung unter Verwendung von „STOP-KARTEN“ entwickelt.
Die Methodik zur Sicherheitsbeobachtung mit Stop-Karten (im Folgenden: Methodik) ist integraler Bestandteil des HSE-Managementsystems und des Konzepts „Vision Zero“.
Der Prozess basiert auf der Einbindung aller Mitarbeiter in HSE-Prozesse durch die Beobachtung der Handlungen eines Mitarbeiters während der Ausführung von Arbeitsaufgaben sowie des Zustands der Arbeitsbedingungen an den Arbeitsplätzen.
Die Methodik dient dazu, gefährliche Handlungen von Mitarbeitern des Unternehmens und von Partnerunternehmen zu identifizieren, sie nach Möglichkeit zu verhindern und zu beseitigen. Zu den gefährlichen Handlungen zählen Verstöße gegen HSE-Anforderungen, einschließlich solcher, die das Leben und die Gesundheit von Mitarbeitern gefährden oder Schäden an Produktionsanlagen, technischen Geräten, Gebäuden und Bauwerken verursachen können.
Die Methodik zielt ab auf:
Das Ziel der Methodik ist es, Vorfälle und Verletzungen zu eliminieren, indem den Menschen die notwendigen Fähigkeiten vermittelt werden, um das Niveau der Sicherheitskultur zu verändern, sicheres Verhalten zu stärken und unsichere Arbeitsweisen zu verhindern. Der Arbeitsalgorithmus mit Stop-Karten ist in Abbildung 1 dargestellt.
Abb. 1
Quantitative und qualitative Indikatoren: Das Konzept enthält 7 goldene Regeln, deren Befolgung es Arbeitgebern ermöglicht, Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten zu reduzieren. Das Ranking der Partnerunternehmen zeigt ebenfalls eine Verbesserung der Kennzahlen bei Organisationen, die sich dem Konzept „Null Unfälle“ angeschlossen haben.
Effektivität der angewandten Methoden: Im Rahmen des Beitritts der AO „Zarubezhneft“ zum internationalen Konzept „Vision Zero“ und der Umsetzung des Einheitlichen Programms zur Implementierung des Konzepts „Null Unfälle“ bei AO „Zarubezhneft“ für 2018 – 2020 hat die Geschäftsführung der OOO „SK RUSVIETPETRO“ (im Folgenden: das Unternehmen) persönliche Verpflichtungen zur Umsetzung der „7 Goldenen Regeln“ im Unternehmen übernommen. Jeder Mitarbeiter des Unternehmens wurde mit dem praktischen Leitfaden zur Umsetzung von „Vision Zero“ vertraut gemacht, der die sieben „Goldenen Regeln“ umfasst. Die Umsetzung der Präventionsstrategie „Vision Zero“ erfordert den aktiven Beitrag jedes Mitarbeiters. Der Erfolg oder Misserfolg der Strategie hängt letztlich vom Engagement der Unternehmensleitung, der Motivation der mittleren Führungsebene und der Wachsamkeit der Mitarbeiter ab.
Dank der Beteiligung aller Mitarbeiter der OOO „SK RUSVIETPETRO“ wird das Konzept „Vision Zero“ umgesetzt und auf einem angemessenen Niveau gehalten. Durch den Beitritt zum Konzept zeigt das Unternehmen sein Engagement für die Politik der Prävention und der Reduzierung von Unfällen und Berufskrankheiten. Dank der „Goldenen Regeln“ werden komfortable Arbeitsbedingungen an jedem Arbeitsplatz gewährleistet.
Das Konzept „Null Unfälle“ wird als Instrument zur Sicherstellung der Funktionsfähigkeit des HSE-Managementsystems im Unternehmen eingesetzt.