Dynamische Veränderungen der Organisationsstruktur und moderne Marktbedingungen erfordern von Unternehmen Flexibilität. In der Praxis führt dies jedoch oft zu einer Kluft zwischen realen Prozessen und der normativen Basis. Dokumente führen ein Eigenleben, und die Arbeit wird auf der Grundlage historischer Erfahrungen ausgeführt. Infolgedessen hat das Unternehmen einen hohen Arbeitsaufwand bei der Abstimmung lokaler normativer Akte (LNA), steht vor dem Fehlen einheitlicher Anforderungen an die Standardisierung und Schwierigkeiten bei der Automatisierung von Prozessen unter Berücksichtigung der HSE-Anforderungen.
Pavel Kovalenko, Leiter der Abteilung für organisatorische Veränderungen und Projektmanagement der AO OEK, analysiert einen praktischen Fall der Einführung eines Prozessmanagementsystems zur Gewährleistung von Sicherheitsprioritäten. Der Vortrag befasst sich detailliert mit dem Ansatz zur Gestaltung der Prozesslandschaft der Organisation in Verbindung mit der langfristigen Strategie unter Verwendung spezieller Software.
Um ein transparentes Managementsystem zu schaffen, zeigt der Referent am Beispiel ein dreistufiges Modell der Prozessdetaillierung:
Einer der Hauptvorteile des implementierten Ansatzes ist die Möglichkeit der automatischen Erstellung von Vorschriften, Stellenbeschreibungen und Abteilungsrichtlinien auf der Grundlage der beschriebenen Prozesse. Bei jeder Änderung des Prozesses (z. B. Übergabe einer Arbeitsphase an eine andere Abteilung) werden die Dokumente automatisch aktualisiert. Dies schließt die Verwendung von Standardanweisungen aus und ermöglicht es, Pflichten an eine bestimmte Rolle und sogar an den Nachnamen des Mitarbeiters zu binden, was seinen Verantwortungsbereich objektiv widerspiegelt.
Der Übergang zum Prozessmanagement ermöglichte es der AO OEK, bedeutende Ergebnisse zu erzielen:
Die Einführung war jedoch mit Schwierigkeiten verbunden. Das Haupthindernis war der Widerstand auf verschiedenen Ebenen, von Führungskräften bis hin zu Ausführenden, die ihre Abläufe aus Angst vor Bedeutungsverlust nicht dokumentieren wollten. Eine weitere Schwierigkeit bestand darin, die tatsächlichen Prozesseigentümer zu ermitteln und die Prozesslandschaft durch ein engagiertes Team von Business-Analysten auf dem neuesten Stand zu halten.
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