Jedes Unternehmen, das einen Auftragnehmer mit Bau- und Montagearbeiten beauftragt, stößt früher oder später auf dieselben Fragen: „Wie lässt sich feststellen, ob sich etwas ändert oder nicht?“ und „Ist das gut oder schlecht?“.
Das Unternehmen JSC „OTEKO“ hat ein eigenes System zur Bewertung der Sicherheit von Arbeitsplätzen auf der Baustelle entwickelt.
Die ersten Versuche, die Arbeitssicherheit im Bauwesen anhand von Sicherheitsaudits und Vorfällen als Kennzahlen zu bewerten, führten uns auf den falschen Weg. Zwar konnten wir aus den genannten Metriken Nutzen ziehen: die Beobachtungen selbst (unsichere Handlungen/Gefahrensituationen/sichere Handlungen) qualitativ und quantitativ analysieren, Kategorien von Abweichungen identifizieren, Profile für spezifische Auftragnehmer erstellen, systemische Probleme bestimmen und Korrekturmaßnahmen für diese entwickeln. Wir konnten jedoch weder dem Kunden noch dem Auftragnehmer selbst aufzeigen, auf welchem Niveau wir uns befanden und wo wir heute stehen.
Diese durchaus berechtigte Frage veranlasste uns dazu, eine universelle Checkliste zur Bewertung der Arbeitsplatzsicherheit zu erstellen. Die Checkliste wurde in zu bewertende Blöcke unterteilt (Dokumentation, Arbeitsorganisation, PSA, Umgang mit Maschinen, Lagerorte für Material und Personalunterkünfte, Organisation von Höhenarbeiten, Brandschutzarbeiten usw.). Dies ermöglichte es uns, die Sicherheit der Arbeitsplätze in Zahlen darzustellen.
Es ist wichtig hervorzuheben, dass wir die Dynamik sowohl für einzelne Arbeitsplätze als auch für die Auftragnehmer insgesamt aufzeigen und diese untereinander vergleichen konnten. Nachdem wir einige Monate mit dieser Checkliste gearbeitet hatten, stellten wir jedoch fest, dass sie das reale Bild auf der Baustelle nicht vollständig widerspiegelte. Beispielsweise erhielt ein Auftragnehmer mit vielen geringfügigen Mängeln eine schlechtere Bewertung als ein Auftragnehmer mit wenigen, aber schwerwiegenden Verstößen, die ein hohes Risiko für negative Folgen bargen.
Unser Team hat daraufhin die bestehende Checkliste umfassend überarbeitet und dabei die Art der Arbeiten sowie die Risiken möglicher Folgen in Notsituationen berücksichtigt. Wir haben Berechnungsformeln unter Einbeziehung entsprechender risikobasierter Koeffizienten entwickelt. Diese Bewertungsmethode spiegelt das tatsächliche Bild auf der Baustelle wider und ermöglicht es, die Entwicklung des Auftragnehmers aufzuzeigen.
Kommentare 2
Nelya Bezrukova,
Guten Tag! Es hängt von den Möglichkeiten der am Unternehmen verwendeten Systeme ab.
Sie können mit einem normalen Excel-Format beginnen. Wenn sich der Ansatz bewährt, können Sie ihn später integrieren.
Guten Tag, welche Software wird für die Auftragnehmerbewertung mit Checklisten-Erstellung verwendet?