Das Engagement der Mitarbeiter für die Sicherheit ist im Kern eine Verbindung aus Interesse und Motivation. Dieses Phänomen bleibt stets eine individuelle Angelegenheit, die sowohl von den Werten des Einzelnen als auch des Unternehmens als Ganzes bestimmt wird.
Doch worin liegen eigentlich die Ursachen für Verstöße und das allgemeine Desinteresse am Thema Sicherheit?
In erster Linie liegt dies an einer illusorischen Wahrnehmung der Umgebungssicherheit. Menschen sind sich der Bedeutung und des Nutzens bestimmter Sicherheitsmaßnahmen nicht immer bewusst. Zudem wird in diesem Prozess oft eine Entkopplung der Arbeitsschutzprozesse vom Kerngeschäft und von den Mitarbeitern selbst festgestellt. Dies erweckt den Eindruck, dass sicheres Arbeiten kompliziert, zeitaufwendig und unbequem sei.
Auch die Motivation zur Einhaltung von Sicherheitsregeln ist individuell verschieden. Sie kann auf Überzeugung, Engagement, Gewohnheiten, der Angst vor Sanktionen bei Regelverstößen, dem Vorhandensein oder Fehlen von Beweisen und Fakten über Risiken, dem Bewusstsein für die Folgen für sich selbst und andere sowie einem tiefen Verständnis für die Bedeutung der Sicherheit basieren.
Es ist anzumerken, dass Sicherheit am Arbeitsplatz untrennbar mit sicherem Verhalten im gesamten Leben verbunden ist. Der Anteil der Mitarbeiter, die am Arbeitsplatz ein sicheres Verhalten zeigen und sich für Sicherheitsfragen engagieren, ist deutlich höher, wenn bestimmte Praktiken:
Ebenfalls positive Effekte erzielen Instrumente und Methoden der Einbindung, wie zum Beispiel:
Das Ergebnis der Anwendung dieser Methoden ist die Popularisierung des Arbeitsschutzes und ein gesteigertes Engagement der Mitarbeiter für Sicherheitsfragen.