Umfassendes Incident-Management und Unfalluntersuchung. Weg von reiner Schuldzuweisung hin zur Ursachenanalyse (5W-Prinzip) und proaktiver Kultur.
Aufbau betrieblicher technischer Schulungszentren mit Fokus auf praxisorientiertes Lernen und Abkehr vom akademischen Ansatz. Die Bildungsprogramme basieren auf Unfallberichten, und als Dozenten werden aktive Produktionsmitarbeiter eingesetzt. Die Effektivität des Systems wird an der Dynamik der Senkung von Produktionsvorfällen gemessen, nachdem mindestens 60 % der Zielgruppe geschult wurden.
Einführung von KI-Tools zur Automatisierung von Routineprozessen im HSE. Die Praxis umfasst den Einsatz von KI-Bots zur Datenerfassung von Near Misses, hybride Suchsysteme (RAG) für Vorschriften, Software-Roboter (RPA) für Berichte und die Generierung ansprechender Inhalte für Unterweisungen.
Methodik für interne Vorfalluntersuchungen, die kognitive Verzerrungen von Experten ausschließt. Der Ansatz basiert auf der Wahrnehmung des Menschen als Adapter eines unvollkommenen Systems und dem Verzicht auf wertende Wörter bei der Formulierung von Grundursachen.
Einführung und Optimierung lebensrettender Sicherheitsregeln in einem großen Industrieunternehmen. Reduzierung auf sechs Schlüsselregeln, strenge Kontrolle (bis hin zur Entlassung) und Analyse der Auswirkungen auf die Statistik tödlicher Unfälle.
Ein System zur Prävention von Herz-Kreislauf-Erkrankungen am Arbeitsplatz, das die Risikostratifizierung nach Berufen, eine fünfstufige Untersuchung von plötzlichen Todesfällen und die Kontrolle von Vorsorgeuntersuchungen über das unternehmensinterne medizinische Netzwerk in Verbindung mit der freiwilligen Krankenversicherung umfasst. Bei kritischen Erkrankungen werden Mitarbeiter in leichtere Tätigkeiten versetzt, mit der Möglichkeit der Rückkehr nach erfolgreicher Behandlung.