Jede Führungskraft und jede HSE-Fachkraft strebt danach, ein effektives Arbeitsschutzsystem aufzubauen.
Damit meine ich: sichere und komfortable Bedingungen, Risikominimierung sowie die rechtzeitige Prävention und Beseitigung von Verstößen.
Gleichzeitig ist das Erreichen von beruflichem Erfolg wichtig: eine herausragende Karriere, interessante Projekte und materieller Wohlstand.
Wenn sich eine Fachkraft persönlich und beruflich weiterentwickelt, ändert sich ihre Denkweise – und damit auch ihre Erfolge. Deshalb sollte man sich nicht auf gesetzliche Anforderungen beschränken, sondern sich ständig weiterentwickeln und den eigenen Horizont erweitern.
Bildungseinrichtungen vermitteln das notwendige theoretische Wissen, einschließlich der rechtlichen Grundlagen, aber die erforderlichen Fähigkeiten werden durch Erfahrung erworben, was oft mit hohem Zeitaufwand und Stress verbunden ist.
Informationen lassen sich zudem größtenteils im Austausch mit Kollegen sowie in Büchern, Artikeln und Webinaren finden.
Oft stoßen wir auf Probleme wie:
Die Persönlichkeit der Fachkraft spielt in allen begleitenden Prozessen eine enorme Rolle, und es ist wichtig zu verstehen, was Sie an Ihrer Arbeit reizt.
Warum üben Sie diesen Beruf aus?
Jeder hat seine eigene Motivation: neue Aufgaben, die Möglichkeit, die Arbeitsbedingungen der Beschäftigten zu verbessern, ein stabiler Arbeitsplatz, das Image des Unternehmens, Gehalt und Sozialleistungen.
Als ich auf einer Konferenz fragte: "Wissen Sie, warum Sie sich für unseren Beruf entschieden haben?", antworteten nur 50 von 300 Personen.
Finden Sie heraus, was genau Sie interessiert.
Zur Erinnerung: Den Arbeitsschutz gibt es in Russland seit 1818; am 7. Januar wurde ein Gesetz über die Arbeitsaufsicht verabschiedet. Es sollte das Sicherheitsniveau in Fabriken und Bergwerken erhöhen. Dieser Tag kann als Beginn des russischen Arbeitsschutzes angesehen werden.
Das Tätigkeitsfeld gewinnt zunehmend an Relevanz, was auch die Änderungen im Arbeitsgesetzbuch der Russischen Föderation zeigen. Daher ist das Streben nach Fortschritt eine wesentliche Voraussetzung für den Erfolg.
Qualitäten und Fähigkeiten einer erfolgreichen Führungskraft.
1. Führungskompetenz und Selbstvertrauen.
Eine Führungskraft ist immer selbstbewusst und muss diese Eigenschaft auch gegenüber Untergebenen zeigen. Der Satz "Wie die Führungskraft, so die Mitarbeiter" hat eine tiefe Bedeutung.
2. Professionalität: sich in seinem Tätigkeitsbereich auskennen. Vielleicht nicht auf demselben Detailgrad wie die Arbeiter, aber dennoch auf hohem Niveau.
3. An Werten und Prinzipien festhalten.
Prinzipien sind das, wofür wir respektiert werden. Wenn ein Mensch Prinzipien hat und diese nicht verletzt, verleiht ihm das ein inneres Rückgrat.
4. Konkrete Entscheidungen treffen und klare Aufgaben stellen.
Äußern Sie Ihre Meinung offen. Ohne eine korrekte Aufgabenstellung wird das Ergebnis entsprechend ausfallen. Gelegentlich beobachte ich, wie Vorgesetzte ihren Untergebenen gegenüber zu nachgiebig sind und in vagen Floskeln sprechen. Das ist absolut unzulässig.
Konkretheit und Klarheit sind das Markenzeichen einer kompetenten Führungskraft.
5. Die Fähigkeiten der Mitarbeiter nutzen.
Menschen sind unterschiedlich: Die einen bieten originelle Lösungen an, die anderen setzen sie um, und wieder andere sind Spezialisten für den Papierkram. Nutzen Sie die Stärken Ihrer Untergebenen.
6. Kontrolle und Fürsorge für die eigenen Leute.
Der Mitarbeiter muss verstehen, dass die Führungskraft seine Interessen schützt und die Verantwortung gegenüber der Geschäftsleitung nicht einfach auf ihn abwälzt.
7. Eigeninitiative.
Diese Eigenschaft ist nicht jedem gegeben, aber ohne sie ist es unmöglich, in seinem Bereich erfolgreich zu sein.
Natürlich ist ein gewisses Risiko vorhanden, aber anders ist es äußerst schwierig, sich zu beweisen.
Initiative kann der Funke sein, den eine Führungskraft braucht, um träge, desinteressierte und prozessorientierte Mitarbeiter zu "beleben", damit sie sich auf das Ergebnis konzentrieren.
Wir kommunizieren regelmäßig mit der Geschäftsleitung und Kollegen, daher lassen Sie uns über die Positionierung in Besprechungen sprechen.
Bei solchen Veranstaltungen sollten Sie in erster Linie schwache Wörter vermeiden und starke Begriffe verwenden. Ein Beispiel: Statt "vielleicht" – "ich bin sicher"; "es scheint mir" – "ich bin der Meinung"; "möglicherweise" – "ich bin überzeugt"; "ich werde es versuchen" – "ich werde es tun".
Zweitens: Erstellen Sie einen Plan und halten Sie sich an das Timing.
Respektieren Sie Ihre Zeit und die Zeit anderer. Überlegen Sie sich Antworten auf Fragen, die Ihnen gestellt werden könnten, und rechtfertigen Sie sich nicht. Wenn Sie etwas nicht wissen, sagen Sie es offen. Versprechen Sie, die aktuellen Informationen später nachzureichen.
Denken Sie daran, dass andere versuchen werden, Sie umzustimmen oder zu kritisieren. Das ist völlig normal.
Antworten Sie in jedem Fall selbstbewusst und bewahren Sie die Ruhe.
Die Bedeutung des sozialen Umfelds.
Umgeben Sie sich mit Menschen, die Ihre Interessen teilen.
Nutzen Sie Fach-Communitys, interessante Veranstaltungen und Sportwettkämpfe, um Gleichgesinnte zu finden.
Kommunikation sollte zu Leistungen inspirieren und für gute Laune sorgen.
Alles liegt in Ihren Händen!