Die digitale Transformation in großen Industrieunternehmen stößt oft auf Konservatismus, Bürokratie und Angst vor Innovationen. HSE-Spezialisten sind gezwungen, Zeit mit Routineprozessen zu verbringen, anstatt sich auf präventive Maßnahmen zu konzentrieren. In ihrem Vortrag analysiert Anastasia Lukovenko einen praktischen Fall zur Überwindung dieser Barrieren durch die schrittweise Einführung von Werkzeugen der künstlichen Intelligenz.
Die Integration neuronaler Netze erfordert zu Beginn nicht zwingend massive IT-Budgets. Die Referentin zeigt am Beispiel ihres Unternehmens (über 18.000 Mitarbeiter), wie die Initiative mit grundlegenden Lösungen begann, die ohne den Einsatz von Programmierern erstellt wurden. Es wurden spezialisierte Chatbots entwickelt:
Der Erfolg dieser Pilotprojekte führte zur Skalierung: Von lokalen Workshops für HSE-Spezialisten ging das Unternehmen zu gezielten Schulungen für Top-Manager und zur Durchführung strategischer Sitzungen zur Einführung von KI in anderen Abteilungen über.
Die größte Hürde für die Entwicklung von KI im Unternehmenssektor war erwartungsgemäß die Informationssicherheit. Die Nutzung externer Plattformen wirft bei der Sicherheitsabteilung berechtigte Fragen zum Serverstandort und zu den Risiken von Datenlecks auf. Der Vortrag beleuchtet detailliert den Ausweg aus dieser Situation: den Übergang von Cloud-Lösungen zur Bereitstellung einer eigenen lokalen Plattform. Die Anschaffung von Servern und die Installation eines lokalen Sprachmodells (LLM) ermöglichten es dem Unternehmen, das neuronale Netz mit internen Dokumenten zu trainieren und dabei vollständig im geschlossenen Sicherheitsbereich zu bleiben.
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