Die Einführung eines Lockout/Tagout-Systems (LOTO) stößt oft auf Widerstand beim Personal und einen formellen Ansatz. Valeria Ishina, Leiterin der HSE-Abteilung der Niederlassung der OOO „Zavod TECHNO“, analysiert am Beispiel ihres Unternehmens, warum das Vorhandensein von Schlössern und schönen Modellen keine Sicherheit garantiert. Der Anstoß zur Überarbeitung des Systems war ein tödlicher Unfall, der zeigte: Die Mitarbeiter verstanden den Kern des Verfahrens nicht und hielten es für überflüssige Bürokratie, die die Arbeit verlangsamt.
Die Referentin zeigt auf, dass das Hauptproblem im Fehlen klarer Verantwortungsbereiche, einer einheitlichen Schlossfarbe für alle Aufgaben und einem Mangel an praktischer Schulung lag. Erfahrene Mitarbeiter, die es gewohnt waren, „wie immer“ zu arbeiten, ignorierten die Regeln und verließen sich auf ihr Glück. Der Übergang vom Risiko zur Sicherheitskultur erforderte einen kompletten Neustart des Prozesses.
In der Präsentation wird der schrittweise Algorithmus zur Einführung eines funktionierenden LOTO-Systems detailliert betrachtet, der es ermöglichte, Widerstände zu überwinden und das Personal einzubeziehen:
Die Referentin betont, dass der Erfolg des Projekts durch die Führung des Chefingenieurs und die 100%ige Einbindung des technischen Dienstes möglich wurde. Gemeinsame Audits während der planmäßigen vorbeugenden Instandhaltung und die sofortige Korrektur von Fehlern direkt am Arbeitsplatz führten zu beeindruckenden Ergebnissen.
Das Engagement des Personals stieg von 20 % im Jahr 2022 auf derzeit 100 %. Die Anzahl der Verstöße sank auf null, und das Unternehmen arbeitete mehr als 1640 Tage ohne Unfälle im Zusammenhang mit gefährlicher Energie. Das System wurde zu einem natürlichen Bestandteil des Arbeitsprozesses, der bei jedem Eingriff in die Ausrüstung angewendet wird.
Entdecken Sie die vollständige Bibliothek bewährter Praktiken der Arbeitssicherheit
Zur Bibliothek