Der Generationswechsel in der Produktion stellt Unternehmen vor neue Herausforderungen. Junge Menschen, die in der Zeit des demografischen Rückgangs Ende der 90er und Anfang der 2000er Jahre geboren wurden, treten in den Arbeitsmarkt ein. Es gibt wenige von ihnen, sie sind gefragt und wählen Arbeitgeber nicht nur nach dem Gehalt, sondern auch nach der Unternehmenskultur aus. Unter diesen Bedingungen wird Mentoring nicht nur zu einer Tradition, sondern zu einem entscheidenden Instrument für die Einarbeitung und die Gewährleistung der Sicherheit. Der Referent des Webinars, Arsen Asisow, leitender Spezialist für Arbeitsschutz bei OOO "Gazprom transgaz Ukhta", analysiert detailliert, wie man die Institution des Mentorings wiederbeleben und in ein effektives Risikomanagementsystem verwandeln kann.
Laut Statistiken von Rostrud ereignen sich die meisten tödlichen Unfälle bei Mitarbeitern mit weniger als drei Jahren Berufserfahrung. Das Arbeitsministerium stellt fest, dass 27 % der schweren Verletzungen im Jahr 2024 auf "sonstige Ursachen" zurückzuführen waren, wovon 43 % auf Unachtsamkeit, Unaufmerksamkeit und Eile entfallen. Genau diese Eigenschaften sind oft typisch für junge Fachkräfte. Der Vortrag befasst sich detailliert mit dem Ansatz, bei dem ein erfahrener Mentor zum Begleiter des Neulings wird und ihm hilft, Fehler zu vermeiden, die Gesundheit oder Leben kosten könnten.
Ein Mentor ist nicht nur ein erfahrener Arbeiter, sondern eine Führungspersönlichkeit mit ausgeprägter emotionaler Intelligenz. Der Referent hebt die Hauptaufgaben des Mentorings hervor:
Für das Unternehmen liegt der Nutzen auf der Hand: Reduzierung von Verletzungen, Steigerung der Effizienz und Bewahrung von Traditionen.
Die Einführung von Mentoring erfordert einen systematischen Ansatz. Der Referent zeigt anhand konkreter Schritte, wie dieser Prozess aufgebaut werden kann:
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