Verhaltensorientierte Sicherheitsaudits (BSA): Methodik des offenen Dialogs, Beobachterschulung, Analyse der Ursachen unsicherer Handlungen. Erfahrung mit BSA zur Identifizierung von Fehlverhalten.
Umfassende Transformation der Sicherheitskultur in einem Bergbauunternehmen mit über 15.000 Mitarbeitern. Es wurde ein System proaktiver KPIs eingeführt, verhaltensorientierte Audits wurden über eine mobile App digitalisiert und die Methode zum Management kritischer Risiken wurde vereinheitlicht. Die Kaskadierung von Führungsverpflichtungen vom Top-Management bis zu den Linienvorgesetzten wurde durch standardisierte Sicherheitspraktiken umgesetzt.
Integration von Produktionssicherheit und operativer Exzellenz in einem Chemieunternehmen durch den Verzicht auf quantitative KPIs bei verhaltensorientierten Audits, die Einführung eines risikobasierten Ansatzes und die Einbindung des Top-Managements in regelmäßige Rundgänge. Die Praxis umfasst die Berücksichtigung privater Unfälle in der LTIFR-Gesamtkennzahl und die Umsetzung von Initiativen des operativen Personals über die „Ideenfabrik“.
Transformation der Sicherheitskultur in einem großen Industrieunternehmen durch den Übergang von direktiver Kontrolle zu einbindender Führung. Einführung von Instrumenten für konstruktives Feedback, verhaltensorientierten Sicherheitsaudits und Prinzipien einer fairen Kultur (Just Culture) für den proaktiven Umgang mit Bagatellunfällen und Beinaheunfällen.
Ein umfassendes Wellness-Programm für die physische und psychische Gesundheit der Mitarbeiter. Umfasst mobile Untersuchungen, Kardioscreening (40+), Telemedizin, psychologische Unterstützung und Betriebssport.
Transformation der Rolle von Führungskräften im HSE-Bereich durch die Einführung von Führungsbesuchen, Integration von Qualitätsfragen und Entwicklung einer Bewegung von Sicherheitsführern. Die Praxis umfasst den Übergang von Verhaltensaudits zum offenen Dialog, die Schulung von Linienmanagern in Managementfähigkeiten und die Unterstützung von Mitarbeiterinitiativen.
Schrittweise Einbeziehung des Produktionsbereichs in HSE-Prozesse durch Vereinfachung von Kontroll- und Schulungsinstrumenten. Verkürzung der BBS-Schulungszeit, Übertragung der Verantwortung für Fremdfirmen an die Produktion und Einführung digitaler Lösungen zur Erfassung von Gefahren.
Integration von Sicherheitskennzahlen (inkl. Freizeitunfälle) in die KPIs des Top-Managements und Transformation verhaltensbasierter Sicherheitsaudits (BBS) ohne starre Pläne. Einführung des Systems "Sicherer Arbeitsplatz" und Abkehr von strafenden Ansätzen bei Kommissionsrundgängen.
Ein umfassendes HSE-Managementsystem für Auftragnehmer in Hochrisikoanlagen. Umfasst die Integration von HSE-Anforderungen in Verträge, die Einführung von 12 lebenswichtigen Regeln, 5S, DROPS, Gerüstkontrollen, Lastaufnahmemitteln sowie die Digitalisierung der Kontrolle von Hochrisiko- und SIMOPS-Arbeiten.
Integration von Sicherheits- und Produktionskultur durch Anpassung verhaltensbasierter Sicherheitsaudits (BBS) und Erweiterung der Funktionalität bestehender digitaler Systeme. Einführung zielgerichteter BBS-Audits, die Risikobewertung und Produktionsprozesse kombinieren, sowie Nutzung von Daten aus Ortungssystemen, Gasüberwachung und elektronischen medizinischen Untersuchungen zur Effizienzsteigerung ohne erhebliche Zusatzkosten.
Einführung einer Mentoring-Institution zur Einarbeitung junger Fachkräfte und Reduzierung von Arbeitsunfällen. Die Praxis umfasst die Entwicklung messbarer Einarbeitungsprogramme, die Integration von HSE-Anforderungen in die Ausbildung am Arbeitsplatz sowie ein System zur materiellen und immateriellen Motivation von Mentoren.
Zusammenführung isolierter Sicherheitsinstrumente (Auftragssystem, Produktionskontrolle, verhaltensbasierte Audits und HSE-Komitees) in einen einheitlichen Führungsstandard. Einführung formalisierter Algorithmen zur Auftragsvergabe, zielgerichteter Checklisten basierend auf Risikobewertungen (Bowtie) und neuer Qualitätsmetriken zur Bewertung der Kommunikations- und Auditeffizienz.
Einführung von Sicherheitsmentoren zur Überwindung von Stagnation und Entwicklung der Sicherheitskultur. Mentoren fungieren als Berater und Bindeglied zwischen dem HSE-System und den Produktionsabteilungen, indem sie Linienrundgänge, verhaltensbasierte Audits und praktische Schulungen nutzen.