Sicherheitsmanagement von Auftragnehmern und Lieferanten

20 November 2025 🇷🇺 Original: русский 1 Min. Lesezeit

Das unternehmensweite System zur Zusammenarbeit mit Auftragnehmern im Bereich HSE basiert auf den Anforderungen des Standards „Zusammenarbeit mit Auftragnehmern zur Einhaltung der Arbeitssicherheitsanforderungen“.

Die Vereinheitlichung dieses Dokuments ermöglichte es, die Hürde für die Zulassung „zuverlässiger“ Auftragnehmer im Durchschnitt um das Dreifache zu erhöhen und insbesondere offensichtlich verdächtige Unternehmen auszusortieren.

Der Standard definiert ein einheitliches Verfahren für die Arbeit mit Auftragnehmern, einschließlich der Anforderungen an deren Kompetenzen und Qualifikationen, das Vorhandensein von Schulungen für die auszuführenden Arbeiten, Zertifizierungen im Bereich der Anlagensicherheit sowie die Bereitstellung von persönlicher Schutzausrüstung (PSA).

Die durchschnittlichen Kosten für die Konformitätsprüfung von Auftragnehmern sanken um 30 % aufgrund der Optimierung von Überprüfungen anhand von Checklisten und Standardnormen.

Im Jahr 2024 aktualisierte ALROSA ihren Ansatz zum Auftragnehmermanagement. Um die Transparenz der Anforderungen zu erhöhen, legte das Unternehmen einen stärkeren Fokus auf die qualitativ hochwertige Erstellung von Leistungsverzeichnissen, analysierte Daten über Auftragnehmer und passte die Vertragsbedingungen an. Insbesondere wurden die Vertragsstrafen für Verstöße gegen HSE-Anforderungen nach oben korrigiert.

Vor der Zulassung von Auftragnehmern zur Arbeitsausführung findet eine Einführungsbesprechung unter Beteiligung der HSE-Abteilung und der Leitung der jeweiligen Fachabteilung statt. Bei dieser Besprechung werden die geplanten Arbeiten, die Anforderungen an deren sichere Ausführung sowie die Liste der erforderlichen Dokumente und Genehmigungen besprochen.

Im Durchschnitt halbierten sich die bei Inspektionen durch Aufsichtsbehörden (RTN, GIT, RPN) festgestellten Verstöße. Die Bußgelder gegen Führungskräfte sanken mengenmäßig um 40 % und wertmäßig um 50 %.

Darüber hinaus kontrolliert ALROSA die Sicherheit der Lieferanten. Die Überprüfungen umfassen Online- und Offline-Audits, die darauf abzielen, die Produktqualität, die Produktionskapazitäten und die Einhaltung der Sicherheitsanforderungen zu bewerten.

Die Überprüfungen werden mindestens einmal im Quartal durchgeführt.

Im Jahr 2024 wurden Vor-Ort-Audits bei Stoffherstellern in China, Fabriken für Arbeitskleidung und Herstellern von Sicherheitsschuhen in Russland sowie ein Online-Audit bei einem Hersteller von Druckerzeugnissen durchgeführt. Dank dieser Überprüfungen erkannte das Unternehmen rechtzeitig Verstöße gegen den technologischen Prozess und die HSE-Anforderungen bei einem der Hersteller von Sicherheitsschuhen und beschloss, die Zusammenarbeit mit diesem zu beenden.

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