Einer der entscheidenden Schritte in der Zusammenarbeit zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer ist die Auswahl des Auftragnehmers.
In den meisten Unternehmen berücksichtigt dieser Schritt der Interaktion keine Fragen der Arbeitssicherheit oder behandelt sie nur formal. In solchen Unternehmen gilt: "Wer am wenigsten kostet, der baut".
In unserem Unternehmen, der AO "OTEKO", wird eine gleichwertige Bewertung in allen Bereichen vorgenommen: Arbeitssicherheit, Erfahrung, Qualität, Wirtschaft und Finanzen, technische Ausstattung usw.
Die Bewertung im Bereich HSE erfolgt in mehreren Phasen:
1. Fragebogenaktion. Erhalt des ausgefüllten Fragebogens und der Belegunterlagen von potenziellen Auftragnehmern.
Der Fragebogen berücksichtigt die wichtigsten Elemente des HSE-Managements:
2. Durchführung einer Aktenprüfung der Dokumente:
3. Durchführung eines Interviews mit dem Leiter der Organisation. Das Interview umfasst folgende Bereiche der Arbeitssicherheit:
4. Durchführung einer Vor-Ort-Prüfung beim Auftragnehmer:
Alle Phasen des Beschaffungsprozesses werden dokumentiert und in Checklisten festgehalten. Die von unserem Team entwickelten Checklisten liefern ein Bewertungsergebnis in digitaler Form, was die Subjektivität bei der Bewertung des Auftragnehmers ausschließt.
Eine Vor-Ort-Prüfung ist sinnvoll, wenn mit dem potenziellen Auftragnehmer ein langfristiger Vertrag geplant ist und/oder die Auswahl eines Auftragnehmers für Hochrisikoarbeiten erfolgt.