Traditionelle ERP-Systeme wie SAP bieten leistungsstarke Funktionen, sind aber für normale Mitarbeiter oft komplex und wenig intuitiv. In einer Zeit, in der die meisten alltäglichen Aufgaben über Smartphones erledigt werden, ist die Verlagerung des Versorgungsprozesses mit persönlicher Schutzausrüstung (PSA) in den mobilen Raum ein logischer Schritt. Natalia Pryadnikova, Leiterin der PSA-Abteilung bei Nornickel, teilt ihre Erfahrungen mit der Einführung der mobilen App „PSA-Service“, die Personal- und Buchhaltungsprozesse vereint und den Prozess für alle Beteiligten transparent und komfortabel macht.
Die innerhalb des Unternehmenssystems entwickelte App integriert die Personal- und Materialwirtschaftsmodule von SAP ERP. Die Sicherheit personenbezogener Daten wird durch eine durchgehende doppelte Verschlüsselung innerhalb des geschlossenen Unternehmensnetzwerks gewährleistet. Der Service ist in zwei Hauptmodule unterteilt:
Die Einführung des digitalen Dienstes hat die Einstellung zur Sicherheit verändert und sie von einer formalen Anforderung zu einem verständlichen täglichen Prozess gemacht. Die Referentin stellt fest, dass die App die persönliche Verantwortung und das Engagement der Mitarbeiter erhöht hat, indem sie ihnen einen einfachen Kanal für Feedback bietet. Das Management wiederum erhielt nicht nur trockene Statistiken, sondern echtes Feedback von vor Ort.
Die praktischen Ergebnisse der Einführung bestätigen die Wirksamkeit des Ansatzes:
Zum Zeitpunkt der Präsentation waren 10.000 aktive Nutzer an den Service angeschlossen, und es ist geplant, 80.000 Mitarbeiter in allen Unternehmensbereichen zu erreichen. Die weitere Entwicklung der Funktionen umfasst die Einführung von Selbstlernmodulen zur richtigen Anwendung von PSA, ein Voranmeldungssystem für das Lager zur Minimierung von Warteschlangen sowie Tools zur Prognose des PSA-Bedarfs nach Größen zur Optimierung der Lagerbestände.
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