Wie man die Ebbinghaussche Vergessenskurve überwindet oder erworbenes Wissen bei Mitarbeitern festigt

29 Oktober 2025 🇷🇺 Original: русский 1 Min. Lesezeit

Die Ebbinghaussche Vergessenskurve ist ein Modell, das zeigt, wie schnell Informationen im Laufe der Zeit vergessen werden, wenn sie nicht wiederholt werden. Sie wurde 1885 vom deutschen Psychologen Hermann Ebbinghaus entwickelt und veranschaulicht, dass das Vergessen nicht linear verläuft, sondern in den ersten Stunden nach dem Einprägen besonders stark ist. Etwa eine Stunde nach dem Lernen gehen bis zu 60 % der Informationen verloren, und nach 10 Stunden bis zu 65 %. Um diesem Effekt entgegenzuwirken, wird die Methode der verteilten Wiederholung angewendet, bei der der Lernstoff genau dann wiederholt wird, wenn er in Vergessenheit zu geraten droht.

In unserem Unternehmen steuern wir diesen Prozess über den Software- und Methodenkomplex „Videoinformationskomplex zur Bewertung und Steuerung beruflicher Verletzungsrisiken“. Technisch wird dies in Form von Geräten zur Prüfung vor Schichtbeginn umgesetzt. Vor der Unterweisung und der Arbeitsfreigabe absolviert jeder Mitarbeiter ein Express-Training. Das Express-Training wird unter umfassender Verwendung von Foto- und Videomaterialien zu Arbeitsabläufen, HSE-Videoanleitungen sowie kurzen 3D-Computeranimations-Mikrofilmen durchgeführt, um die Ursachen realer Unfälle zu analysieren und die richtigen Handlungen zur Vermeidung von Verletzungen zu trainieren.

Unterschiede zwischen Express-Training und Tests vor Schichtbeginn:

  1. Tests der Mitarbeiter vor Schichtbeginn (Prüfgeräte vor Schichtbeginn)

Funktion – ausschließlich Wissenskontrolle.

Tests vor Schichtbeginn messen den Wissensstand der Mitarbeiter. Danach muss der HSE-Beauftragte gemäß der Logik des Arbeitsrechts den Mitarbeiter in den Themen schulen, in denen er Wissenslücken aufweist.

Dazu muss der HSE-Spezialist die Fragen durchlesen, die der Mitarbeiter falsch beantwortet hat, den Fehler identifizieren, dem Mitarbeiter erklären, wozu seine Fehler führen können, und ihm erläutern, wie die Arbeit mit sicheren Methoden und Techniken auszuführen ist.

Für eine Person ist dies leicht machbar, für Tausende jedoch unmöglich!

  1. Express-Training der Mitarbeiter vor Schichtbeginn

Funktionen:

- Wissenskontrolle und persönliche Bewertung von Verletzungsrisiken;

- Steuerung von Verletzungsrisiken durch die Schulung der Mitarbeiter in sicheren Arbeitsmethoden und -techniken.

Auf diese Weise kontrolliert das Express-Training nicht nur das Wissen, sondern schult die Mitarbeiter auch automatisch darin: Gefahren zu erkennen; die Risiken von Gesundheitsschäden (verschiedene Arten von Verletzungen) zu bewerten; Verletzungsrisiken zu steuern – die Arbeit mit sicheren Methoden und Techniken auszuführen.

Kurzbeschreibung des Express-Trainingsverfahrens.

Auf dem Bildschirm des Terminals sieht der Mitarbeiter eine Aufgabe, die aus einer Illustration, einer Frage zur Aufgabe und drei Lösungsmöglichkeiten besteht, von denen eine richtig ist.

Bei richtiger Lösung:

Dem Mitarbeiter werden (durch Visualisierung) die Gefahren aufgezeigt, die er vermieden hat, und er wird zur Arbeit zugelassen.

Bei falscher Lösung wird automatisch das Risikomanagement-Verfahren gestartet – die Kompetenzkorrektur (Express-Training) des Mitarbeiters:

  1. Mithilfe von Videos wird dem Mitarbeiter nacheinander Folgendes gezeigt:

– die Entstehung und Entwicklung einer gefährlichen Situation;

– es werden verschiedene Verletzungen (mögliche Gesundheitsschäden) gezeigt, die der Mitarbeiter durch seine falschen Handlungen erleiden könnte.

  1. Die richtige Lösung der Aufgabe wird präsentiert – es erfolgt eine Schulung in sicherem Handeln.
  2. Dieselbe Aufgabe wird so lange wiederholt, bis der Mitarbeiter richtig antwortet. Erst danach wird er zur Arbeit zugelassen, da unser Hauptziel darin besteht, den Mitarbeiter zu schulen und die Risiken unsicherer Handlungen zu verringern.

Ein zusätzliches Express-Training wird dem Mitarbeiter automatisch zugewiesen, wenn ein hohes persönliches Verletzungsrisiko besteht oder wenn ein Verstoß des Mitarbeiters gegen HSE-Anforderungen festgestellt wurde.

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