Die Methodik kurz zusammengefasst:
Der klassische Prozess des Gefahren- und Risikomanagements sieht wie folgt aus:
In diesem Artikel werde ich nicht die gesamte Methodik beschreiben, sondern die aus meiner Sicht wichtigsten Punkte in jeder Phase hervorheben!
Wichtiges zu den einzelnen Phasen:
- Einbeziehung der Mitarbeiter (durch Fragebögen, Fokusgruppen, Aufnahme in Risikojagd-Teams);
- Vorhandensein eines Gefahrenkatalogs;
- dreiteilige Risikoformulierung (Folgen – gefährliches Ereignis – Ursache);
- Die Methodik muss HSE-Risiken (Arbeitsschutz und Anlagensicherheit) berücksichtigen.
- eine ausgewogene Risikobewertungsmatrix (nicht mehr als 5 % der Risiken sollten nach der Bewertung in der roten Zone liegen);
- Die Methodik der Risikobewertung mittels Matrix sollte (neben Statistiken) Folgendes berücksichtigen: Häufigkeit des Aufenthalts von Personal im Gefahrenbereich, Konzentration von Gefahrstoffen (MAK-Werte), die bei Risikoeintritt Auswirkungen auf Mitarbeiter oder die Umwelt haben könnten, usw.
- Analyse der vorhandenen Barrieren durchführen;
- Anwendung des SMART-Prinzips bei der Maßnahmenplanung;
- Anwendung der Hierarchie der Kontrollmaßnahmen.
- Einfachheit der Methodik zur Berechnung der prognostizierten Risikoreduzierung (theoretische Berechnung) nach Umsetzung der Maßnahmen.
- Maßnahmen für TOP-Risiken in Zielprogrammen gruppieren;
- Die Kontrolle der Maßnahmenumsetzung für jedes TOP-Risiko den Führungskräften zuweisen (z. B. Risiko – Absturz aus der Höhe – wird vom Leiter Instandhaltung kontrolliert).
- Regelmäßige Risikoneubewertung durchführen und die Ergebnisse dem Management präsentieren.
Besonders wichtig:
- Arbeitsgruppen in den Betriebsbereichen;
- Arbeitsgruppe auf Abteilungsebene;
- Arbeitsgruppe (Zentralkommission) auf Unternehmensebene.
- Risikoausschuss in jeder Abteilung;
- Risikoausschuss des Standorts;
- Risikoausschuss des Konzerns.
Wie jedes System muss auch das Risikomanagementsystem nach dem PDCA-Zyklus (Deming-Kreis) aufgebaut und weiterentwickelt werden.