Funktioniert Ihr Risikomanagementsystem?

29 November 2024 🇷🇺 Original: русский 1 Min. Lesezeit

Die Methodik kurz zusammengefasst:

Der klassische Prozess des Gefahren- und Risikomanagements sieht wie folgt aus: In diesem Artikel werde ich nicht die gesamte Methodik beschreiben, sondern die aus meiner Sicht wichtigsten Punkte in jeder Phase hervorheben!

Wichtiges zu den einzelnen Phasen:

  • Phase 1:

- Einbeziehung der Mitarbeiter (durch Fragebögen, Fokusgruppen, Aufnahme in Risikojagd-Teams);

- Vorhandensein eines Gefahrenkatalogs;

- dreiteilige Risikoformulierung (Folgen – gefährliches Ereignis – Ursache);

- Die Methodik muss HSE-Risiken (Arbeitsschutz und Anlagensicherheit) berücksichtigen.

  • Phase 2:

- eine ausgewogene Risikobewertungsmatrix (nicht mehr als 5 % der Risiken sollten nach der Bewertung in der roten Zone liegen);

- Die Methodik der Risikobewertung mittels Matrix sollte (neben Statistiken) Folgendes berücksichtigen: Häufigkeit des Aufenthalts von Personal im Gefahrenbereich, Konzentration von Gefahrstoffen (MAK-Werte), die bei Risikoeintritt Auswirkungen auf Mitarbeiter oder die Umwelt haben könnten, usw.

  • Phase 3:

- Analyse der vorhandenen Barrieren durchführen;

- Anwendung des SMART-Prinzips bei der Maßnahmenplanung;

- Anwendung der Hierarchie der Kontrollmaßnahmen.

  • Phase 4:

- Einfachheit der Methodik zur Berechnung der prognostizierten Risikoreduzierung (theoretische Berechnung) nach Umsetzung der Maßnahmen.

  • Phase 5:

- Maßnahmen für TOP-Risiken in Zielprogrammen gruppieren;

- Die Kontrolle der Maßnahmenumsetzung für jedes TOP-Risiko den Führungskräften zuweisen (z. B. Risiko – Absturz aus der Höhe – wird vom Leiter Instandhaltung kontrolliert).

  • Phase 6:

- Regelmäßige Risikoneubewertung durchführen und die Ergebnisse dem Management präsentieren.

Besonders wichtig:

  • Einen jährlichen Risikomanagementzyklus so aufbauen, dass der geplante Prozess der Gefahren- und Risikorevision zu Beginn jedes Jahres (im 1. Quartal) startet und logisch in die jährliche Budgetplanung übergeht.
  • Der gesamte Prozess wird durch die Bildung einer Kaskade von Arbeitsgruppen mit spezifischen Rollen strukturiert:

- Arbeitsgruppen in den Betriebsbereichen;

- Arbeitsgruppe auf Abteilungsebene;

- Arbeitsgruppe (Zentralkommission) auf Unternehmensebene.

  • Prozessmethodiker – Risikomanager.
  • Prozessautomatisierung über ein zentrales HSE-IT-System (kein Excel).
  • Erstellung eines Schemas für die geplante/ungeplante Budgetierung von Risikomaßnahmen.
  • Die Überwachung der Prozessumsetzung erfolgt über eine Kaskade von Risikoausschüssen:

- Risikoausschuss in jeder Abteilung;

- Risikoausschuss des Standorts;

- Risikoausschuss des Konzerns.

Wie jedes System muss auch das Risikomanagementsystem nach dem PDCA-Zyklus (Deming-Kreis) aufgebaut und weiterentwickelt werden.

Expertenblog

Lesen Sie Artikel von Führungskräften im Bereich Sicherheit

Alle Blogartikel
Wir verwenden Cookies für eine bessere Nutzung · Cookie-Hinweis

Werden Sie Teil der Führungskräfte

14,000+ Fachleute · 128+ Länder

1
Kontakte
2
Profil

Registrierung

Erzählen Sie uns von sich

Pflichtfeld
Pflichtfeld
Gültige E-Mail eingeben
Ungültige Nummer

Registrierung

Berufliche Daten

Pflichtfeld
Pflichtfeld
Pflichtfeld

Bitte stimmen Sie dem Newsletter-Empfang zu. Dies verbessert Ihre Plattform-Erfahrung erheblich.

Registrierung abgeschlossen

Wir haben die Zugangsdaten an Ihre E-Mail gesendet. Verwenden Sie das erhaltene Passwort zum Anmelden.

Keine E-Mail erhalten?
Prüfen Sie den Spam-Ordner
Bereits ein Konto? Anmelden · Passwort vergessen?

Willkommen!

Sie haben sich erfolgreich angemeldet.

Passwort wiederherstellen

E-Mail zur Wiederherstellung eingeben

Gültige E-Mail eingeben

Link gesendet

Ein Link zum Zurücksetzen des Passworts wurde an Ihre E-Mail gesendet. Der Link ist 1 Stunde gültig.

Keine E-Mail erhalten?
Prüfen Sie den Spam-Ordner
Passwort erinnert? Anmelden · Registrieren