In der modernen Industrie ist die Sicherheit des Personals nicht nur die Einhaltung von Vorschriften, sondern ein grundlegender Unternehmenswert. Besonders wenn es um rund um die Uhr laufende Produktionen mit Tausenden von Mitarbeitern geht. In ihrem Vortrag erläutert Maria Shirkova, Leiterin der HSE-Abteilung der vereinigten Produktionen der Unternehmensgruppe Askona, wie ein risikoorientierter Ansatz hilft, die am stärksten gefährdeten Arbeitnehmerkategorien zu identifizieren und zu schützen.
Die Referentin zeigt am Beispiel ihres Unternehmens, dass das Sicherheitsmanagementsystem auf drei Säulen ruht: einem risikoorientierten Ansatz, der Entwicklung einer Sicherheitskultur und einer detaillierten Risikobewertung in allen Phasen – von der Beschaffung der Ausrüstung bis zur Arbeit spezifischer Personalgruppen.
Besondere Aufmerksamkeit wird im Bericht der Risikobewertung für spezifische Kategorien gewidmet: junge Fachkräfte, schwangere Frauen und, was für Nachtschichten besonders kritisch ist, Alleinarbeiter. Ein Alleinarbeiter ist jemand, der über einen bestimmten Zeitraum allein arbeitet, ohne Kontakt zu einem Vorgesetzten oder Kollegen.
Die Referentin betrachtet detailliert den Fall von Mitarbeitern im Batterieraum, die während der Nachtschicht allein bleiben. Trotz hoher Qualifikation und dem Management beruflicher Risiken bleibt ein unvorhersehbarer Faktor: eine plötzliche Verschlechterung des Gesundheitszustands. In einer solchen Situation ist es von entscheidender Bedeutung, rechtzeitig Hilfe zu leisten, da jede Minute zählen kann.
Die erste offensichtliche Lösung – die Einstellung von zusätzlichem Personal – erwies sich als wirtschaftlich unrentabel (die Kosten hätten etwa 4 Millionen Rubel pro Jahr betragen). Daher wandte sich das Unternehmen technischen Innovationen zu. Der Vortrag beleuchtet detailliert den Prozess der Auswahl und Implementierung des Überwachungssystems.
Zur Lösung der Aufgabe wurde die Plattform SafeZone von MTS ausgewählt. Die Implementierung erfolgte in einem Projektformat unter Beteiligung von IT-Spezialisten, der Abteilung des Chefingenieurs und des Sicherheitsdienstes. Wie das in der Praxis funktioniert:
Die Wirksamkeit des Systems hat sich in der Praxis bestätigt. Die Referentin nennt einen realen Fall: Ein Mitarbeiter erlitt eine Herz-Kreislauf-Krise. Dank des gesendeten SOS-Signals und der schnellen Reaktion von Sanitätern und Wachdienst konnte in den „goldenen Minuten“ Hilfe geleistet werden. Der Mitarbeiter wurde gerettet und konnte an seinen Arbeitsplatz zurückkehren. Ohne dieses System hätte der Ausgang tödlich sein können.
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