Elektronische Arbeitsgenehmigungen (Permit-to-Work) in Hochrisikozonen. Entbürokratisierung hin zu echter Vor-Ort-Sicherheitsschleuse. Integration von Erlaubnisformularen ins LOTO-Wartungssystem.
Schaffung eines durchgängigen digitalen Systems für das Management von Arbeiten mit erhöhter Gefahr in einem Metallurgieunternehmen. Automatisierung der Prozesse zur Ausstellung elektronischer Arbeitsfreigaben, Remote-Abstimmung, mobiler Fotodokumentation von Maßnahmen und Kontrolle von Auftragnehmern unter Verwendung automatischer Sperren bei Verstößen.
Einführung eines durchgängigen Risikomanagementsystems für Fremdfirmen mit Fokus auf Instandhaltungsarbeiten. Nutzung digitaler Tools (Power BI-Dashboards, elektronische Arbeitsfreigaben, Heatmaps) für Online-Monitoring und Entscheidungsfindung.
Einführung eines Systems von Kuratoren und Koordinatoren für das Sicherheitsmanagement von Auftragnehmern. Übertragung der Verantwortung für Zulassung und Kontrolle auf technische Auftraggeber und Führungskräfte vor Ort mittels Checklisten und KPI-Bindung an Sicherheitskennzahlen.
Automatisiertes System zur Zulassung von Mitarbeitern für Risikoarbeiten auf Basis von 1C. Ein mehrstufiges Barrierensystem verhindert die Aufgabenzuweisung an Personal ohne aktuelle Schulungen, medizinische Untersuchungen oder bei Abwesenheit.
Zusammenführung isolierter Sicherheitsinstrumente (Auftragssystem, Produktionskontrolle, verhaltensbasierte Audits und HSE-Komitees) in einen einheitlichen Führungsstandard. Einführung formalisierter Algorithmen zur Auftragsvergabe, zielgerichteter Checklisten basierend auf Risikobewertungen (Bowtie) und neuer Qualitätsmetriken zur Bewertung der Kommunikations- und Auditeffizienz.
Transformation des Managementsystems für Auftragnehmer mit dem Übergang von Strafen zu gezielten Investitionen in die Sicherheit. Ein mehrstufiges Zulassungssystem wurde eingeführt, einschließlich theoretischer Schulungen mit mobilem 24/7-Zugang, praktischer Prüfungen auf Übungsgeländen und automatischer Blockierung von Arbeitserlaubnissen im KIS „ESNDOR“ bei fehlender Zertifizierung.
Einführung des digitalen Ökosystems «Auftragnehmer-Portal» zur Kontrolle und Zusammenarbeit mit Fremdfirmen. Das System umfasst Fragebögen in der Ausschreibungsphase, elektronisches Dokumentenmanagement, Kontrolle von Personalschulungen, Videounterweisungen und die automatische Berechnung des Auftragnehmer-Ratings.
Ein ganzheitlicher Ansatz zur Transformation der Sicherheitskultur durch die Einbindung der Geschäftsführung in regelmäßige Audits (Gemba), die Digitalisierung wichtiger HSE-Prozesse (Audits, Untersuchungen, elektronische Arbeitsfreigaben) und den Ersatz von Strafen durch positive Motivation und Ausweissperren. Die Schaffung spezialisierter Abteilungen für die Entwicklung der Sicherheitskultur ermöglicht die Trennung von Compliance-Aufgaben und kulturellen Initiativen.
Integration von Auftragnehmern in eine einheitliche digitale Umgebung des Auftraggebers am Beispiel eines großen Industriekomplexes. Einführung elektronischer Arbeitserlaubnisse, Automatisierung von Audits und Vorfalluntersuchungen mit Auftragnehmern.
Schaffung eines Ökosystems digitaler HSE-Dienste durch einen internen Programmierer. Implementierung von Modulen für Verhaltensaudits, Gefahrenerfassung, Anordnungskontrolle und elektronische Erlaubnisscheine mit Integration in das Unternehmensportal und SAP.