Wenn wir über Unternehmenskultur nachdenken, fallen uns zuerst Werte, Mission und die Beziehungen innerhalb des Unternehmens ein. Die Digitalisierung vieler Prozesse, auch im Bereich HSE, kann jedoch ebenfalls ein wirkungsvolles Instrument zum Aufbau einer Arbeitgebermarke und ein Magnet für die Gewinnung der besten Mitarbeiter sein.
Personalvermittler bemerken, wie stark sich die Erwartungen der Mitarbeiter an ihren künftigen Arbeitsplatz verändern. Besonders deutlich wird dies am Beispiel junger Fachkräfte – der Generation Z. Für sie sind nicht mehr nur komfortable Arbeitsbedingungen wichtig, sondern auch, inwieweit das Unternehmen Technologien einsetzt, um Prozesse zu vereinfachen. Automatisierung ist zu einem echten „Indikator für Modernität“ geworden.
Angesichts des Fachkräftemangels auf dem Arbeitsmarkt nutzen wir in unserem Unternehmen die Vorteile der Technologien im HSE-Bereich als zusätzliche Instrumente zur Gewinnung hochqualifizierter Mitarbeiter.
Vom ersten Kontakt mit dem Unternehmen an versteht der Bewerber, dass das Unternehmen digital aufgestellt ist und es hier keine Routine und keinen Papierkram geben wird, wie er es aus anderen Firmen kennt, in denen er zuvor gearbeitet hat.
Wenn es für den Kandidaten der erste Arbeitsplatz ist, handelt es sich in der Regel um einen jungen Mitarbeiter, der schlichtweg keine Lust auf mehrfache Einstellungsschleifen hat und dorthin geht, wo der Einstieg schneller und einfacher ist.
In unserem Unternehmen steht dem Kandidaten bereits vor der Einstellung ein persönliches Benutzerkonto zur Verfügung. Dort gibt es Services zur Einsichtnahme in Dokumente, die vor der Unterzeichnung des Arbeitsvertrags gelesen werden müssen. Es besteht die Möglichkeit, eigene Unterlagen hochzuladen, Dokumente für medizinische Untersuchungen und Begutachtungen zu erhalten sowie Ergebnisse und Bescheinigungen hochzuladen – all dies ermöglicht es dem Kandidaten, sämtliche Dienstleistungen und Services bereits vor Arbeitsantritt online zu nutzen.
Auf diese Weise haben wir den Aufwand für den Kandidaten beim Einstellungsprozess um ein Vielfaches reduziert, da er vor Arbeitsbeginn nicht persönlich im Büro erscheinen muss. Durch die Organisation eines optimalen Einstellungsprozesses konnten wir die Abbruchquote von Kandidaten in der Phase der Interaktion, der Auswahl, der Prüfungen und der medizinischen Voruntersuchungen senken.
Solche Ansätze machen unser Unternehmen bereits beim ersten Kennenlernen attraktiver, insbesondere für junge Menschen, sodass sich die Kandidaten für unser Unternehmen und gegen die Konkurrenz entscheiden.