Im Laufe des Praktikums wird angehenden Führungskräften bewusst, dass sie die Ergebnisse ihres Praktikums verteidigen müssen. Dies geschieht in Form eines Berichts in einer Besprechung, also eines öffentlichen Auftritts. Tatsächlich verbergen sich hinter der Vorbereitung dieses Berichts viele notwendige Fähigkeiten, die für eine Führungskraft entscheidend sind: Kommunikationsfähigkeit, die Fähigkeit zur Informationssynthese und natürlich die Entwicklung einer Handlungsstrategie.
Am Ende muss die angehende Führungskraft:
So gesehen ist ein kurzes Praktikum wie ein kleines Leben in der Produktion, das einen ganzen Block an Managementprozessen umfasst.
Nachdem sie bereits über ein Jahr als Führungskräfte tätig sind, antworteten ehemalige Praktikumsteilnehmer auf die Frage: „War das Praktikum für Sie nützlich? Was haben Sie nach dem Praktikum in Ihrer Arbeit angewendet?“ wie folgt:
„...Nach dem Praktikum hat sich mein Verständnis meiner Rolle und meiner Ziele verändert, da ich zuvor eine operative Position innehatte, und das war für mich sehr wertvoll...“;
„...Das Praktikum war sehr nützlich im Hinblick auf die Zusammenfassung von Ergebnissen...“;
„...Ich habe angefangen, die Risikobewertung häufiger anzuwenden...“
Der abschließende und, wie sich herausstellte, schwierigste Teil für die angehenden Führungskräfte ist der Bericht in der Besprechung mit dem Management. Wahrscheinlich war es gerade dieser Auftritt, der bei allen die größte Nervosität auslöste.
Über die Ergebnisse und die daraus gezogenen Lehren berichten wir in weiteren Publikationen.