Die Entwicklung einer Sicherheitskultur ist ohne die aktive Einbindung der Mitarbeiter selbst unmöglich. Oksana Zalevskaya, Leiterin des integrierten HSE-Systems bei Severstal, teilt ihre Erfahrungen beim Aufbau und der Entwicklung der Bewegung der Sicherheitsfreiwilligen. Der Vortrag beleuchtet detailliert den Ansatz des Unternehmens zur Förderung eines bewussten Umgangs mit Sicherheit unter den Arbeitern, wobei das persönliche Vorbild und das Engagement für die Unternehmenswerte zum Schlüsselfaktor werden.
Das Freiwilligenprogramm bei Severstal startete vor anderthalb Jahren. Zunächst lag der Fokus auf der Schulung von Führungskräften in einem Führungsverhaltensmodell im Rahmen des VZOR-Projekts. Danach begann die Einbindung der Arbeiter. Die Referentin betont, dass das Unternehmen bewusst auf quantitative KPIs für Freiwillige verzichtet hat und stattdessen auf Qualität und aufrichtige Motivation setzt. Derzeit nehmen etwa 400 Personen an der Bewegung teil.
Die Referentin erläutert die Auswahlkriterien für Freiwillige. Die Grundregel ist, dass innerhalb eines Jahres keine Verstöße gegen lebensrettende Grundregeln vorliegen dürfen. Es gibt keine Alters- oder Positionsbeschränkungen unter den Arbeitern. Obwohl das Programm ursprünglich für Arbeiter entwickelt wurde, gibt es nun auch Initiativen von Ingenieuren und Technikern, was auf ein wachsendes Interesse an der Bewegung hindeutet.
Entdecken Sie die vollständige Bibliothek bewährter Praktiken der Arbeitssicherheit
Zur Bibliothek