Seit dem 1. März 2022 gab es grundlegende Änderungen im Arbeitsgesetzbuch der Russischen Föderation bezüglich des HSE-Managements. Serik Mazhkenov, leitender Experte des Zentrums für Arbeitsschutzforschung des Föderalen Staatlichen Haushaltsinstituts "VNII Truda" des Arbeitsministeriums Russlands, analysiert detailliert die objektiven Gründe für den Übergang zu einem neuen Modell und erklärt, warum diese Änderungen für die Branche notwendig wurden.
In seinem Vortrag betont der Redner, dass die Entwicklung von Technologien, das Aufkommen neuer Materialien und Berufe zur Entstehung neuer, bisher unbekannter Risiken führen. Unter diesen Bedingungen muss das HSE-Managementsystem angemessen auf Änderungen reagieren, um ein zuverlässiges und reibungsloses Funktionieren der Produktionsprozesse zu gewährleisten.
Das neue HSE-Managementmodell basiert auf zwei Schlüsselansätzen: dem risikoorientierten und dem prozessorientierten. Der Redner zeigt an einem Beispiel, wie die Ergebnisse eines Prozesses zur Grundlage für den Start des nächsten werden und so einen kontinuierlichen Managementzyklus bilden.
Es ist wichtig anzumerken, dass der Endverbraucher der Ergebnisse der Bewertung beruflicher Risiken der konkrete Arbeitnehmer an einem konkreten Arbeitsplatz ist. Das gesamte System zielt darauf ab, sichere Arbeitsbedingungen zu schaffen und die Person über die getroffenen Schutzmaßnahmen zu informieren.
Der Vortrag befasst sich detailliert mit dem Prozess der Bewertung beruflicher Risiken, angefangen bei der Arbeitsorganisation bis hin zur Dokumentation der Ergebnisse. Der Redner analysiert die wichtigsten vom Arbeitsministerium empfohlenen Bewertungsmethoden und erklärt ihre Anwendbarkeit je nach den Besonderheiten des Unternehmens.
Die Dokumentation der Ergebnisse der Bewertung beruflicher Risiken ist eine kritische Phase des neuen Modells. Alle Informationen über Gefahren und Managementmaßnahmen müssen in lokalen normativen Akten, in erster Linie in HSE-Anweisungen, widergespiegelt werden.
Der Redner stellt fest, dass die Dokumentation den Aufbau einer unternehmensinternen Wissensdatenbank ermöglicht und die Abhängigkeit des Systems von den Fähigkeiten einzelner Mitarbeiter beseitigt. Die Umsetzung von Managementmaßnahmen, einschließlich medizinischer Untersuchungen, Schulungen, Informationen und der Ausgabe von PSA, ist auf den konkreten Arbeitnehmer ausgerichtet und gewährleistet seine Sicherheit.
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